Vizzal'talik

  • (Es ist noch nicht vollenz fertig, einige Absätze habe ich als Platzhalter)


    (Mein Charakter wird seit 2013 bespielt, natürlich war es zu der Anfangszeit noch etwas anderes, weswegen einige Dinge in der Timeline angepasst werden musste, aber der Charakter hat schon eine lange erspielte Geschichte hinter sich und ich werde sie auch noch weiterführen. )
    Biografische Daten:


    Herkunft: Ryloth

    Sprachen: Basic (Muttersprache), Huttese (fließend), Ryl (fließend), Lekku

    Familienstand: Ledig

    Elter: Nicht bekannt

    Geschwister: Nicht bekannt

    Kinder: Keine


    Optische Daten


    Alter: 36 Jahre

    Spezies: Twi'lek (Tukian)

    Geschlecht: Weiblich

    Größe: 1.71m

    Gewicht: 63 kg

    Hautfarbe: Grünlich

    Augenfarbe: Meeresblau

    Erscheinungsbild: Vizzal ist eine Twi’lek von schlanker, athletischer Statur, deren blassgrüne Haut von einer kühlen Ausstrahlung geprägt ist. Ihre langen, Lekku fallen schwer nach hinten und zeigen eine aggresive, steifenartige Musterung aus dunkleren Tattoos, die sich dezent vom Stirnansatz über die gesamte Länge ziehen. Ihr Erscheinungsbild ist gezeichnet von den Spuren gewaltsamer Vergangenheit: Eine markante Lichtschwertnarbe schneidet scharf durch ihr Gesicht, ergänzt durch eine tief sitzende Narbe auf der Schulter, die ebenfalls von einer Lichtschwertklinge zeugt. Am rechten Oberarm heben sich die Vernarbungen einer Verbrennung deutlich ab, die als mahnendes Zeugnis ihres letzten Opfers in Trevi City zeigte.


    Daten zum Jedi Orden:


    Rang: Ritter (Ehemals)

    Ausrichtung: Hüter (Ehemals)

    Unterspezialisierung: Friedenshüter


    Eintritt in den Orden: 0 VVC

    Ordensenklave als Jüngling: Enklave auf Breskil

    Jünglingsclan: Thranta-Clan

    Meister als Padawan: Ritter Gierse

    Ordensenklave als Padawan: Enklave auf Breskil

    Ernennung zum Padawan: 8 NVC

    Ernennung zum Ritter: 17 NVC

    Ausgebildete Padawane: ---

    Derzeitiger Padawan: ---


    Daten zum Imperium:

    Eintritt in das Imperium: 33 NVC
    Rang: Sith-Lord
    Meister: Darth Ikanius
    Schüler: Sith Avarlak

    Sonstige Daten:


    Stärken: Eine starke und erfahrene Kämpferin mit der Klinge, allgemein große Erfahrung über den Lichtschwertkampf, Führungserfahrung/Potenzial und Entschlossenheit.

    Schwächen: Emotionale Instablität, Impulsivität unüberlegtes handeln. Überschätzung der eigenen Kontrolle, schnelle frustration.

    Kybernetische Kampfwertsteigerungen: ---
    weitere medizinische Anmerkungen: Rechte Schulter ist durch einen Trainingsübung belastet, ebenso durch eine Stichwunde auf Rori.
    Am rechten Oberarm zeichnet sich eine Brandnarbe ab. Quer durch ihr Gesicht zieht sich eine Lichtschwertnarbe, auch wenn sie mehr Oberflächlich ist.


    Timeline:

    2 VVC:


    Vizzal'talik wurde auf dem Planeten Ryloth geboren, wobei jedwede Informationen über ihre Eltern fehlen und lediglich ihre Übergabe in die Obhut ihres Onkels Oom’talik aufgezeichnet ist.



    Ryloth, die Heimat von Vizzal. (Bald auch ingame!)


    0 VvC:


    Während der chaotischen Zustände auf Ryloth versuchte Vizzals Onkel, das Kind mit einem zivilen Flüchtlingsschiff aus der aktuellen Situation zu evakuieren. Der Transport geriet jedoch unter Beschuss durch Piratenverbände, wobei der Onkel der jungen Vizzal bei einem Enterversuch der Piraten schwer verletzt wurde. Inmitten des Überfalls trat der Jedi-Ritter Sinurru in Erscheinung. Von der Macht geleitet, hatte er sich in das Ryloth System begeben, wo er den Angriff der Piraten zurückschlug. Mit seinen letzten Worten, übergab der Onkel Vizzal an den Jedi-Ritter, welcher bereits zuvor eine leichte Präsenz in der Macht von Vizzal wahrnahm. In dessen Anschluss wurde sie nach Breskil mitgenommen, die dortige Jedi-Enklave sollte absofort ihr neues Zuhause werden.


    1-2 NVC:


    Nach einer mehrmonatigen Phase der Beobachtung und medizinischen Untersuchung begann Vizzal im Alter von vier Jahren ihre Zeit als Jüngling in der Enklave auf Breskil. Das Einleben gestaltete sich aufgrund ihrer frühen Trennung vom kulturellen Umfeld auf Ryloth zunächst ruhig, wobei sie eine bemerkenswerte Anpassungsfähigkeit an die strengen Routinen der Enklave zeigte. Gemeinsam mit anderen Jünglingen ihrer Altersgruppe wurde sie in die Grundlagen der Meditation und die ersten philosophischen Konzepte des Jedi-Kodex eingeführt. Erste Berichte der Ausbilder vermerkten eine natürliche Neugier, die jedoch durch die Disziplin auf Breskil in geordnete Bahnen gelenkt wurde. Womit es in Richtung der Jünglingsprüfungen geht, über die Jahre.


    7 NVC:


    Nach dem erfolgreichen Abschluss der Jünglingsprüfungen wurde Vizzal in den Rang einer Padawan erhoben, zusammen mit Padawan Hes und Nuvar. Im folge dessen, wurde sie dem menschlichen Ritter Nolaan Giersen zur weiteren Ausbildung unterstellt, da dieser die junge Twi'lek als seine neue Padawan auserwählt hatte. Bevor sie den Sektor verließen, absolvierte das neue Gespann eine erste Routine-Mission in den dichten Regenwäldern von Breskil, bei der es um die Sicherung von Außenposten gegen invasive Raubtiere ging. Bei diesem Einsatz arbeitete Vizzal eng mit ihrem Freund Kaelo Nuvar und dessen Meister, dem älteren Ithorianer-Meister Osh-Bann, zusammen, was die Kooperation zwischen verschiedenen Meister-Padawan-Paaren festigen sollte. Kurz darauf folgte die erste Entsendung nach Coruscant, wo Ritter Giersen und Vizzal einen weit verzweigten Entführungsring bekämpften, der auf die Erpressung kleiner Lokaler Politiker spezialisiert war.


    Durch die Koordination mit den lokalen Sicherheitsbehörden konnte die Zelle innerhalb weniger Wochen ausgehoben werden, wobei Vizzal erste Erfahrungen in der urbanen Verfolgung sammelte. Zwar galt die Organisation nach dem Einsatz als zerschlagen, doch der Anführer der Gruppierung entging der Festnahme und verschwand in den unteren Ebenen der Stadt.



    Vizzal und Padawan Nuvar, beginn einer Freundschaft.


    8 NVC:


    Aufgrund von beobachteten Unregelmäßigkeiten/Störung in Vizzals Machtwahrnehmung während des Coruscant-Einsatzes, verlegte Ritter Giersen das Training zeitweise nach Tython, um die Padawan in einer Umgebung mit stärkerem Fokus auf die meditative Verbindung zur Macht zu schulen. Diese Phase der inneren Ruhe wurde jedoch unterbrochen, als der entkommene Anführer des Entführungsrings erneut aktiv wurde und seine Angriffe nun gezielt auf die Angehörigen der zuvor bedrohten Politiker ausweitete. Aufgrund ihrer Vorkenntnisse wurden Giersen und Vizzal erneut mit dem Fall betraut, was schließlich in einer gewaltsamen Konfrontation gipfelte, bei der der Anführer nach Verweigerung der Kapitulation durch Ritter Giersen getötet werden musste. Das restliche Jahr verbrachte die Padawan mit intensiven Aufarbeitungsübungen und fortgeschrittenem Training, wobei die Einheiten abwechselnd in der vertrauten Enklave auf Breskil und den Tempelanlagen von Tython stattfanden. Am Ende des Jahres wurde sie, wie auch Padawan Mel'reeldo nach Krys'tala geschickt um die in einer Vision erhalten Lichtschwertkristalle zu bergeben. Die Umgebung war hart, gnadenlos, doch schließlich schafften es die beiden ihr Kristall jeweils zu bergeben.


    10 NVC:


    Zur Unterstützung wurde das Gespann der 42. Verteidigungsflotte der Republik zugeteilt. Während der Stationierung auf einer der Fregatten ereignete sich ein Mordfall an einem republikanischen Offizier, woraufhin Ritter Giersen und Vizzal mit den internen Ermittlungen betraut wurden. In dieser Zeit knüpfte Vizzal eine enge Freundschaft zu der Padawan Sola'niri, die zusammen mit ihrem Mentor, dem erfahrenen und strengen Ritter Aris Torne, ebenfalls an Bord stationiert war. Trotz intensiver Bemühungen der vier Jedi blieb der Täter unentdeckt, und die Akte wurde nach dem Rückzug des Flottenverbands in die Kernwelten aufgrund mangelnder Beweise offiziell geschlossen. Da die Padawan Sola'niri und ihr Meister ebenfalls von Breskil stammen, konnte die Freundschaft der beiden Twi'leks auch weiter erhalten bleiben. Während ihrer Zeit auf Breskil, hatte sie sich immer wieder mit Mel'reeldo zusammengeschlossen um in den Wäldern nach den Bresi-Nüssen zu suchen, eine Art kleines Spiel entwickelte sich daraus.


    (Ab hier beginnen die meisten erspielten Elemente des RP's)


    11 nVC:


    Im Zuge weiterführender Analysen des Coruscant-Entführungsfalls ergaben sich Hinweise auf verdeckte Finanzströme, die zu einer imperialen Spionagestation im Pria-System führten. Ritter Giersen und Vizzal orteten dort eine ehemalige Bergbau-Anlage in einem Asteroidenfeld, die vom Imperium zur Signalüberwachung umgerüstet worden war. Die beiden Jedi führten eine eigenständige Enteroperation durch und konnten die schwach besetzte Station unter ihre Kontrolle bringen, wobei Vizzal jedoch im Nahkampf ihr Lichtschwert verlor, das durch die Einwirkung gegnerischen Feuers irreparabel zerstört wurde. Da der leitende imperiale Offizier der Operation zum Zeitpunkt des Zugriffs nicht anwesend war, blieb der Erfolg unvollständig. Nach einem kurzen Zwischenstop und einem Gespräch mit seiner Padawan, machten sich der Meister und seine Schülerin auf dem Weg nach Breskil, um unter Anleitung ihres Meisters eine neue Klinge zu konstruieren.



    Gespräch auf Coruscant zwischen Giersen und seiner Padawan. Der Verlust des eigenen Lichtschwertes beschäftigte Vizzal zunehmend.


    12 NVC:


    Die Zerstörung ihrer Waffe sowie anderen Faktoren in der Ausbildung veranlassten Ritter Giersen dazu, ein forderndes Trainingsprogramm in den dichten Dschungeln von Breskil und den Gebirgszügen Tythons anzusetzen. Vizzal zog sich während einer Überlebensübung in der Wildnis von Breskil mehrere Verletzungen zu, die jedoch ihren Fokus auf die defensive Lichtschwertführung schärften. Gegen Ende des Jahres erfolgte die erneute Versetzung zur 42. Verteidigungsflotte, wo sie wieder auf Sola'niri und Ritter Aris Thorne trafen. Im Rahmen dieses Flottenverbandes nahm das Team an einer Grenzsicherung im Doldur-Sektor teil, um illegale Materialtransporte für imperiale Werften abzufangen. Kurz darauf wurden sie nach Abregado-rae entsandt, um dort eine strategische Kommunikationstation vor Sabotageakten imperialer Infiltratoren zu schützen, was die Zusammenarbeit zwischen den beiden Padawanen weiter festigte. Sie verfeinerte ihr Training zunehmend mit Sola'niri, immer wieder auf Breskil. Dort entschloss sie sich zumal eine Tradionelle Tätowierung anzunehmen.


    Trainingseinheiten zwischen Sola'niri und Vizzal'Talik auf Breskil,


    13 NVC:


    Im Auftrag von Meister Vorun Kyrel reisten Ritter Giersen und seine Padawan Vizzal nach Nara, um die dortige Exilregierung gegen eine gewaltbereite extremistische Splittergruppe zu unterstützen. Was als diplomatische Vermittlung begann, mündete in einem bewaffneten Konflikt, in dessen Verlauf Ritter Giersen eine leichte Verwundung am rechten Oberschenkel erlitt, während Vizzal die entscheidende Rolle bei der Ausschaltung der gegnerischen Führung übernahm.


    Nach der Situation von Nara wurde das Gespann für eine Aufklärungsmission in den Mytaranor-Sektor entsandt, um dort Gerüchten über geheime imperiale Rekrutierungsbüros nachzugehen. Hierbei kam es zur erste Zusammenarbeit mit der Padawan Mel'reeldo und ihrem Meister Lavis Generus. Zwar kannten sich die beiden auch bereits vorher durch die gemeinsame Ausbildung auf Breskil, doch aus einer leichten Freundschaft, wurde nun eine deutlich engere. Die Mission erforderte ein hohes Maß an Diskretion, um die lokalen Handelsrouten nicht zu gefährden, führte jedoch zur Identifizierung mehrerer imperialer Informanten.


    Ein dritter Einsatz in diesem Jahr führte die Gruppe in das Sloo-Sektors wo sie gemeinsam einen koordinierten Piratenüberfall auf einen medizinischen Hilfskonvoi der Republik zurückschlugen. Trotz der erfolgreichen Verteidigung der Frachter vertieften sich die Differenzen zwischen den beteiligten Jedi-Gespannen, während Vizzal und Mel'reeldo erste Einblicke in die jeweils unterschiedlichen Kampfstile der anderen erhielten


    14 NVC:


    Infolge der im Vorjahr erlittenen Verwundung von Ritter Giersen reduzierte das Gespann seine aktive Einsatztätigkeit, um sich auf die vollständige Genesung und die Vertiefung der Ausbildung in der Enklave auf Breskil sowie den Tempelanlagen auf Tython zu konzentrieren. Während dieser ruhigeren Phase suchte Vizzal vermehrt den Kontakt zu Mel'reeldo, wodurch sich trotz ihrer unterschiedlichen Ansätze in der Machtnutzung eine erste soziale Bindung und ein regelmäßiger Austausch über ihre bisherigen Erfahrungen im Außeneinsatz entwickelten. Nach der medizinischen Freigabe von Ritter Giersen kehrten beide zur 42. Verteidigungsflotte zurück, um die Präsenz der Republik in den Randsektoren zu verstärken. Diese Zeit verlief weitgehend ohne direkte Kampfhandlungen und wurde primär für gemeinsame Patrouillenflüge und die Festigung der Freundschaft zwischen Mel'Reeldo und Vizzal.


    15 NVC:


    Während einer Patrouille in der Nähe von Fadden fing die 42. Verteidigungsflotte den Notruf eines Flüchtlingsschiffes auf, das von einer Koalition aus Piraten und Sklavenhändlern angegriffen wurde. In dem darauf folgenden Scharmützel koordinierte Ritter Giersen die Jägerstaffeln der Republik direkt im Raumkampf, während Vizzal auf Anweisung ihres Meisters an Bord des Flaggschiffs verblieb, um die Überwachung und die Versorgung der später geretteten Flüchtlinge zu unterstützen. Unmittelbar nach dem erfolgreichen Abschluss dieser Mission erfolgte die offizielle Rückberufung des Gespanns nach Breskil. Aufgrund seiner langjährigen Verdienste und der strategischen Notwendigkeit nach dem Verlust eines Ratsmitglieds auf Breskil in einem Gefecht gegen das Imperium wurde Ritter Giersen in den Rang eines Meisters erhoben und nahm dessen Platz im Rat der Enklave auf Breskil ein.


    16 NVC:


    Berichte des Strategischen Informationsdienstes (SID) über erneute Aktivitäten im Zusammenhang mit dem alten Entführungsring führten Meister Giersen und Vizzal in das Synix-System am Rande des Outer Rim, um den flüchtigen Anführer der imperialen Operation zu stellen. Vor Ort gerieten die Jedi in einen Hinterhalt eines Sith-Lords, Lord Davan, in dessen Verlauf Vizzal von ihrem Meister getrennt wurde und eigenständig eine imperiale Verstärkungsgruppe aufhielt, während Giersen den Sith im Duell eliminierte.


    Parallel zu den Einsätzen vertiefte sich die persönliche Bindung zwischen Vizzal und Mel'reeldo erheblich, wobei Letztere begann, Vizzal aufgrund ihrer gemeinsamen Erlebnisse und des Altersunterschieds zunehmend als eine Art jüngere Schwester zu betrachten. In den Ruhephasen auf Breskil nutzte Meister Giersen seine Erfahrung als anerkannter Schwertmeister, um Vizzal durch unzählige, fordernde Trainingseinheiten in der Enklave die Feinheiten der Lichtschwertführung zu lehren und ihre Technik zu perfektionieren.


    In der Mitte des Jahres wurde Vizzal im Balamak-Sektor eingesetzt, um eine Einheit republikanischer Grenztruppen bei einem Bodeneinsatz gegen eine eingegrabene Söldnerarmee anzuführen. Diese Mission markierte einen wichtigen Punkt in ihrer Ausbildung, da sie erstmals die direkte operative Führung kleinerer Infanterie-Trupps übernahm und deren Vorstoß unter feindlichem Artilleriefeuer koordinierte.

    Gegen Ende des Jahres folgte eine großangelegte Befriedungsmission auf Karfeddion, wo Vizzal und Meister Giersen die Sicherung einer strategisch wichtigen Treibstoff-Raffinerie leiteten. Vizzal zeichnete sich hierbei durch die Planung defensiver Stellungen aus, die einen massiven Übergriff lokaler Aufständischer abwehrten, bevor die republikanischen Verstärkungen eintrafen.



    Gespräch unter "Schwestern" auf Tython zwischen Mel'reeldo und Vizzal. Eine sehr enge und freundschaftliche Bindung.


    17 NVC:


    Zu Beginn des Jahres wurde Vizzal für ihre Leistungen während einer riskanten Aufklärungsmission im Sluis-Sektor in den Rang einer Jedi-Ritterin erhoben. Bei diesem Einsatz gelang es ihr, unter feindlichem Feuer eine imperiale Blockade zu umgehen und wichtige Daten zu sichern, wobei sie jedoch durch eine Explosion schwere Splitterverletzungen am Torso erlitt. Aufgrund dieser Verletzung verbrachte sie die ersten Wochen ihrer neuen Ernennung in der medizinischen Station der Enklave auf Breskil, um die Genesung voranzutreiben. Die Freude über den Aufstieg wurde jedoch überschattet, als ihr ehemaliger Mentor, Meister Giersen, nur wenige Monate später während einer geheimen Mission ums Leben kam. Aus Gründen, die in den offiziellen Akten als emotionaler Schock gewertet werden, blieb Vizzal der Beisetzung auf Breskil fern. Um der drückenden Atmosphäre der Enklave zu entkommen, suchte sie die aktive Front und ließ sich auf das Flaggschiff der 42. Flotte, die Sun of Genture, versetzen, wo sie erneut mit ihrer engen Vertrauten Mel'reeldo sowie den Rittern Jakar und Dara zusammentraf.


    In den folgenden Monaten war die Ritterin an verlustreichen Raumschlachten und riskanten Bodeneinsätzen entlang der umkämpften Sektorgrenzen zum Imperium beteiligt, wobei sich die militärische Lage zunehmend zuspitzte. Während einer großangelegten Evakuierungsmission von Kriegsflüchtlingen geriet die Sun of Genture in einen Hinterhalt imperialer der 4ten Interdiktor-Verbände, woraufhin ein spezialisiertes Enterkommando die Brücke sowie den Maschinenraum besetzte und die Kontrolle über das Flaggschiff übernahm. Angesichts der drohenden Vernichtung befahl das Kommando die sofortige Evakuierung der Mannschaft, doch beim Versuch, die letzte verbliebene Rettungsfähre mit Zivilisten zu sichern, wurden Vizzal und Mel'reeldo von imperialen Truppen abgeschnitten.


    In einem verzweifelten Moment der Selbstopferung und unter dem Druck, das Leben der Flüchtlinge zu schützen, wurde Mel'reeldo durch die chaotischen Umstände gezwungen, den Befehl zum Start der Fähre zu geben, während Vizzal im brennenden Hangar zurückblieb, sie erreichte den Hanger nicht frühzeitig, da eine Energiesperre sie davon abhielt, Mel'reeldo war nicht in der Lage diese zu öffnen. Nach einem erbitterten letzten Gefecht wurde sie von imperialen Sondereinheiten überwältigt und in das berüchtigte Hochsicherheitsgefängnis auf Zeruss V überstellt.


    Während ihrer Inhaftierung im Block A des Hochsicherheitsgefängnisses auf Zeruss V wurde Vizzal unter der Kennung Subjekt 4921 geführt und direkt der Aufsicht von Lord Ikanius unterstellt. Die durch den SID gesicherten Archivprotokolle belegen, dass sie als persönliches Forschungsprojekt des Sith-Lords eingestuft wurde, wobei der Fokus auf einer systematischen Zerstörung ihres emotionalen Widerstandes lag. Über Monate hinweg wurde Vizzal einer physischen Folter unterzogen, die bewusst darauf ausgelegt war, keine dauerhaften körperlichen Schäden zu hinterlassen, sondern ein permanentes Stadium unerträglichen Schmerzes zu erzeugen. Fernab von jeglicher Hoffnung auf Rettung und in totaler Isolation von der hellen Seite der Macht führten Erschöpfung, Todesangst und tiefe Verzweiflung schließlich dazu, dass ihr Wille nachgab. Damit unterwarf sie sich Lord Ikanius letztlich aus dem reinem Instinkt heraus, dem Leiden ein Ende zu setzen, und akzeptierte ihre neue Rolle als Werkzeug des Sith-Lords. Durch eine Reaktion ihres Unterbewusstseins, unterdrückte sie viele der schmerzlichen Erinnerungen, weswegen es in der Zukunft zu einigen Erinnerungslücken kam. Diese Unterwerfung markierte den Wendepunkt ihrer Existenz, an dem die einstige Jedi-Ritterin begann, sich zum Schutz vor dem wahnsinnigen Schmerz den dunklen Lehren ihres neuen Meisters zu öffnen.


    18 NVC:


    Während der monatelangen Qualen manipulierte Lord Ikanius Vizzals Wahrnehmung gezielt, indem er ihr beharrlich einredete, dass die Schuld für ihr Leid allein bei Ritterin Mel'reeldo und dem Jedi-Orden liege, die sie im Stich gelassen hätten. Als die Offensive des Ewigen Imperiums das System erreichte, wurden die imperialen Besatzungskräfte auf Zeruss V entscheidend geschwächt, was zu einem gewaltsamen Massenausbruch führte, bei dem zahlreiche Wachen und Insassen ums Leben kamen. Da Ikanius während des Überfalls nicht vor Ort war, sah die Twi'lek ihre Chance. Inmitten des Chaos gelang es Vizzal, gemeinsam mit einer Gruppe überlebender Gefangener ein imperiales Frachtschiff zu kapern und den Planeten zu verlassen, kurz bevor die gesamte Gefängnisanlage durch das Bombardement des Ewigen Imperiums vernichtet wurde.


    Nach der Flucht in den Outer Rim trennten sich die Wege der Flüchtigen, woraufhin Vizzal die Utrani-Station im gleichnamigen System ansteuerte. Dort verkaufte sie das gestohlene Schiff und nutzte die erzielten Credits, um sich unter einem falschen Namen eine neue Existenz im Untergrund aufzubauen. Über verschiedene Informationskanäle und Schwarzmarktquellen erfuhr sie schließlich das volle Ausmaß der Katastrophe: die verheerende Niederlage der Jedi auf Tython und die vollständige Zerstörung der Enklave auf Breskil. Diese Nachrichten über den Untergang ihrer einstigen Heimat und des Ordens verstärkten ihre innere Isolation und den von Ikanius gesäten Groll gegen ihre Vergangenheit. Was teilweise zu Wahnhaften Vorstellungen ausartet. Damit verbrachte sie die nächsten Jahre im Untergrund.


    23 NVC:


    Ihr Weg führte sie tiefer in den Huttenraum, wo sie unter dem Radar der großen Mächte Informationen über verbliebene Jedi und deren Widerstand gegen das Ewige Imperium sammelte. Die Zeit im imperialen Gefängnis auf Zeruss V hatte tiefe Spuren hinterlassen; die psychische Instabilität und die ständige Angst vor Entdeckung ließen sie immer häufiger auf die dunkle Seite der Macht zurückgreifen, um zu überleben. Getrieben von den Einflüsterungen Lord Ikanius', manifestierte sich in ihr die Überzeugung, dass allein Ritterin Mel'reeldo die Schuld an ihrem Schicksal trage. Da sie den Jedi-Orden nach der Zerstörung von Tython und der Enklave auf Breskil für endgültig vernichtet hielt, beschloss Vizzal, ihren eigenen, einsamen Krieg gegen das Sith-Imperium und das Ewige Imperium zu führen.


    Durch die Befragung eines ehemaligen imperialen Offiziers erhielt sie Kenntnis von einer geplanten Operation auf Tepasi. Um weitere Details über diese imperialen Aktivitäten in Erfahrung zu bringen, reiste sie nach Brentaal, wo es zu einer schicksalhaften Begegnung kam: Vizzal traf unerwartet auf Mel'reeldo und deren neuen Padawan, Hexger.


    Die Situation eskalierte augenblicklich, als der jahrelang angestaute Zorn und der Schmerz der Folter in Vizzal hervorbrachen. Blind vor Wut und vollkommen von der dunklen Seite geleitet, entfesselte sie eine Aggression, der das junge Padawan-Meister-Gespann nicht gewachsen war. In einem kurzen, aber extrem heftigen Lichtschwertduell tötete Vizzal den Padawan Hexger vor den Augen seiner Meisterin. Im darauffolgenden Gefecht verletzte sie auch Mel'reeldo schwer, doch die geschwächte Ritterin konnte in dem entstandenen Chaos knapp entkommen und Vizzal allein mit ihrem Zorn auf Brentaal zurücklassen.


    24 NVC:


    Angetrieben durch die auf Brentaal sichergestellten Informationen über imperiale Operationen, konzentrierte Vizzal ihre Anstrengungen darauf, das dortige Netzwerk des Imperiums systematisch zu zerschlagen. Da sie jedoch erkannte, dass ihre Kräfte für einen Schlag dieses Ausmaßes nicht ausreichten, suchte sie nach Verbündeten und stieß auf die Unas Company, eine militante, antirepublikanische Gruppierung. Diese Organisation verfolgte das Ziel, die bestehende politische Ordnung auf Tepasi mit Gewalt umzustrukturieren, was Vizzal die notwendige Infrastruktur und Manpower für ihre eigenen Rachepläne bot.


    In den folgenden Monaten nutzte Vizzal ihr Training als ehemalige Jedi und ihre wachsende Affinität zur dunklen Seite, um innerhalb der Hierarchie der Unas Company schnell aufzusteigen. Sie bewies rücksichtslose Effizienz bei der Planung von Sabotageakten und Guerilla-Einsätzen, wodurch sie sich den Respekt und gleichzeitig die Furcht der Gruppierung verdiente, doch auch mit der Macht manipulierte und unterwarf sie die Anführer. Gegen Ende des Jahres war ihr Einfluss so weit gewachsen, dass sie die bisherige Führung der Gruppierung eliminierte und schließlich die alleinige Kontrolle über die Unas Company übernahm. Unter ihrem Kommando wandelte sich die Company von einer rein politischen Splittergruppe zu einem persönlichen Werkzeug ihrer dunklen Pläne, das bereit war, Tepasi in ein Chaos aus Krieg und Umsturz zu stürzen.



    Vizzal auf Tepasi, zusammen mit ihren Anhängern die sich gegen Regierungstruppen verschanzen.


    25 NVC:


    Vizzal festigte ihre Position an der Spitze der Unas Company durch ein Regime der gnadenlosen Grausamkeit und Unterwerfung, wobei sie jeglichen internen Widerstand im Keim erstickte. Zu dieser Zeit vertieften sich die gesellschaftlichen Risse auf Tepasi massiv, da die amtierende Regierung zunehmend die Kontrolle verlor und die Rufe nach einer vollkommenen Abspaltung von der Republik in der Bevölkerung ein gefährliches Ausmaß annahmen. Vizzal nutzte diese instabile Lage geschickt aus, um gezielt Sympathisanten aus verschiedenen sozialen Schichten zu rekrutieren und sie der Unas Company einzuverleiben, wodurch ihre Schlagkraft stetig wuchs.


    Im weiteren Verlauf des Jahres eskalierte die Situation vollständig, als die Regierung als Reaktion auf die Unruhen unterdrückende Sicherheitsgesetze verabschiedete, die die Bürgerrechte massiv einschränkten. Dies führte zu den ersten koordinierten bewaffneten Aufständen in den urbanen Zentren, wobei Vizzal ihre strategische Erfahrung einsetzte, um verschiedene Rebellenfraktionen in einem losen Netzwerk miteinander zu verbinden und so eine ernsthafte Bedrohung für die staatliche Ordnung zu schaffen. Dieses Bündnis erwies sich jedoch als fragil, da die radikalen und oft grausamen Ansichten der Unas Company die gemäßigteren Rebellen abschreckten und zu tiefen ideologischen Gräben innerhalb des Widerstands führten.


    Während ihrer Geheimdienstoperationen gegen die politische Führung des Planeten stieß Vizzal schließlich auf eine brisante Entdeckung: Nolaa Luroon, die offizielle Abgesandte von Tepasi, war in Wahrheit eine verdeckt operierende Sith. Luroon versuchte, das politische Vakuum zu nutzen, um eine noch mächtigere Position innerhalb der planetaren Hierarchie einzunehmen, scheiterte jedoch letztlich an dem von Vizzal mitverursachten Chaos. Diese Erkenntnis bestärkte Vizzal in ihrem Glauben, dass die Republik korrupt und zum Untergang geweiht war, was ihre Radikalisierung weiter vorantrieb.


    26 NVC:


    Die anhaltende Destabilisierung von Tepasi und die Berichte über das rücksichtslose Vorgehen der Unas Company riefen schließlich den Jedi-Orden auf den Plan, der Ritterin Mel'reeldo und den Padawan Civis entsandte, um die Situation zu sondieren. Bei ihrem Eintreffen trafen sie auf eine Vizzal, die sich der dunklen Seite bereits vollkommen hingegeben hatte und kaum noch Ähnlichkeit mit der einstigen Padawan von Breskil aufwies. Es entbrannte ein erbitterter Konflikt in der Hauptstadt, in dessen Verlauf Vizzal den Padawan Civis schwer verwundete; nur durch das verzweifelte Eingreifen Mel'reeldos konnte der Junge gerettet und evakuiert werden. Den beiden Jedi gelang die Flucht, woraufhin Mel'reeldo umgehend massive Verstärkung durch die Republik anforderte.


    Da Vizzal erkannte, dass ihre Position auf Tepasi gegen die eintreffenden Jedi-Verbände nicht mehr zu halten war, löste sie die Unas Company faktisch auf und setzte sich in den Äußeren Rand ab. Ihre Flucht endete schließlich auf Tatooine, wo sie hoffte, in der Anonymität der Wüstenwelt unterzutauchen. Doch Mel'reeldo, die nun von einem erfahrenen Jedi-Meister und einer weiteren Ritterin unterstützt wurde, blieb ihr auf der Spur. In einem finalen Zugriff in den Dünenmeeren wurde Vizzal gestellt und nach einem kräftezehrenden Kampf in Gewahrsam genommen.


    Während der riskanten Überführung in den republikanischen Raum begann Vizzal jedoch sofort damit, die Schwachstellen ihrer Bewacher zu sondieren. Besonders die junge Padawan Komseja, die mit der Bewachung der Gefangenen betraut war, erwies sich als empfänglich für Vizzals manipulative Einflüsterungen über den Verlust von Tython und die vermeintliche Schwäche des Ordens. Durch eine perfide Mischung aus Mitleidserregung und dunkler Rhetorik korrumpierte Vizzal den Geist der Padawan so weit, dass diese ihr schließlich zur Flucht aus den Arrestzellen verhalf. Anstatt allein zu fliehen, nahm Vizzal die abtrünnige Komseja mit sich, um sie als ihre erste dunkle Schülerin in den Künsten zu unterweisen, die sie einst unter Lord Ikanius auf Zeruss V schmerzhaft erlernt hatte.


    27 NVC:


    Getrieben von einer dunklen Sehnsucht nach ihrer Vergangenheit und dem Wunsch, ihre Macht an einem Ort der Reinheit zu festigen, kehrte Vizzal mit ihrer neuen Schülerin in die Ruinen der Enklave auf Breskil zurück. Dort beabsichtigte sie, Komseja durch die schmerzhaften Erinnerungen des Ortes und die dunklen Lehren des Lord Ikanius endgültig zu brechen und an sich zu binden. Doch der Funke der hellen Seite in der jungen Padawan war noch nicht erloschen; während eines unbeobachteten Moments gelang es Komseja, ihren Willen gegen die Manipulationen zu stemmen und ein verschlüsseltes Notsignal an den Jedi-Orden abzusetzen.


    Als Vizzal den Verrat bemerkte, entlud sich ihr Zorn in einem brutalen Angriff, bei dem die Padawan schwerste Verletzungen erlitt und nur knapp dem Tod durch die Hand ihrer selbsternannten Meisterin entging. Die Antwort der Jedi erfolgte jedoch prompt. Ein spezialisiertes Einsatzkommando unter der Führung eines erfahrenen Jedi-Meisters Raktu erreichte Breskil, bevor Vizzal fliehen konnte. In den Trümmern ihrer alten Heimat kam es zu einem finalen, erbitterten Gefecht, bei dem Vizzal schließlich überwältigt und unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen in Ketten gelegt wurde.


    Ihre Überführung führte sie zunächst in die Hochsicherheitszellen auf Coruscant, wo sie einer ersten Begutachtung durch den Rat unterzogen wurde. Aufgrund ihrer komplexen Geschichte und der tiefen Traumata, die auf Zeruss V ihren Ursprung nahmen, entschied man sich jedoch gegen eine rein strafrechtliche Verwahrung. Vizzal wurde schließlich nach Tython überstellt, wo sie unter der direkten Obhut des Ordens und spezialisierter Heiler verbleiben sollte, in der Hoffnung, den Einfluss der dunklen Seite noch einmal umkehren zu können.


    28-30 NVC:


    In den folgenden Jahren durchlebte Vizzal eine Phase extremer psychischer Instabilität, geprägt von tiefen Rückschlägen und mühsamen Fortschritten auf dem Weg zur Heilung. Die Monate auf Tython waren gezeichnet von einem ständigen inneren hin und her, die Erinnerung von Zeruss V und die von Lord Ikanius gesäten Zweifel suchten sie in Form von Visionen und emotionalen Ausbrüchen immer wieder heim. Es bedurfte zahlreicher Hindernisse und strenger Prüfungen durch die Heiler des Ordens, bis Vizzal es schließlich schaffte, den Einfluss der dunklen Seite Schicht für Schicht abzustreifen und die tiefe Verzweiflung, die sie einst zur Unterwerfung getrieben hatte, zu konfrontieren. Doch während dieser Phase, holte sie eine Vision ein, eine Vision über Tepasi. Eine Dunkelheit zieht auf, die schlimmer als ihre eigene war. Dies teilte sie in einem Besuch von Padawan Kit Walker und Jedi Ritterin Mel'reeldo mit.


    Während dieser Zeit erwiesen sich neue soziale Bindung als essenziell für ihre Heilung. Besonders die Bindung zu Ritterin Vida spielte eine Schlüsselrolle, Vida bot ihr nicht nur moralischen Beistand, sondern fungierte als aktiver Anker im Licht, der Vizzal half, verloren geglaubte Überzeugungen wie Vertrauen und Selbstlosigkeit neu zu entdecken. Durch diese langsame, aber stetige Heilung kam ein sporadisch zusammengesetzter Rat aus verschiedenen erfahrenen Jedi zu dem Schluss, dass Vizzal aufrichtige Reue zeigte und ihr eine neue Chance gewährt werden sollte, dem Orden wieder beizutreten wenn auch unter strengen Auflagen.


    Um ihre Wiedereingliederung in den aktiven Dienst vorzubereiten und sie aus der Isolation Tythons zu lösen, wurde Vizzal schließlich nach Coruscant verlegt. Im Herzen der Republik stand sie unter der direkten Obhut der Jedi-Ritterin Chakan. Diese überwacht nicht nur Vizzals weiteren Fortschritt auf dem Pfad der hellen Seite, sondern fungiert auch als Mentorin, um sicherzustellen, dass die einstige Gefallene lernt, und die Fehler der Vergangenheit als Lehre für die Zukunft zu akzeptieren.



    Padawan Kit Walker an der Zelle von Vizzal'Talik, zusammen mit Ritterin Mel'reeldo im Hintergrund.


    30 NVC:


    Nach ihrer Verlegung nach Coruscant begann Vizzal, sich schrittweise wieder in den Alltag des Tempels und die Strukturen des Ordens einzugliedern. Unter der Aufsicht von Ritterin Evy Chakan nahm sie ein strukturiertes Training wieder auf, wobei der Schwerpunkt bewusst auf mentaler Disziplin, tiefer Meditation und konsequenter Trainingseinheiten lag, um die dunklen Echos ihrer Vergangenheit endgültig zu bändigen.


    Im Laufe der Monate zeigten sich deutliche Fortschritte in ihrer Selbstbeherrschung und Konzentration, die einstigen Impulse von Zorn und Verzweiflung wichen einer neuen, reflektierten Ruhe. Die Zusammenarbeit mit anderen Jedi, die anfangs noch von gegenseitiger Skepsis geprägt war, verlief zunehmend harmonisch und konstruktiv, auch wenn sie im großen und ganzen weiter im Orden misstrauisch betrachtet wurde. Vizzal begann, regelmäßige Gespräche mit jüngeren Ordensmitgliedern zu führen. Dabei diente sie nicht als klassische Lehrerin, sondern als jemand, der aus eigener, schmerzhafter Erfahrung über den Umgang mit inneren Konflikten und die Gefahren der Isolation berichten konnte.


    Auch wenn die Narben von Zeruss V und der Verlust ihres Meisters sowie Breskils Teil ihrer Identität bleiben, festigte sich in diesem Jahr der Entschluss, ihr Leben fortan wieder voll und ganz in den Dienst der hellen Seite zu stellen nun unter der wachsamen, aber unterstützenden Führung von Ritterin Chakan.



    Trainingseinheiten auf Coruscant mit Padawan Magew.


    31 NVC:


    In diesem Jahr wurde Vizzal ihrer ersten Aufgabe nach ihrer Rückkehr in den aktiven Dienst zugeteilt, einer Erkundungsmission in den berüchtigten unteren Ebenen von Coruscant. Gemeinsam mit ihrer Mentorin Ritterin Evy Chakan übernahm sie komplexe Sicherungsaufgaben in den Sektoren 1342 bis 1360, einem Gebiet, das für seine Kriminalität und unübersichtlichen Strukturen bekannt ist. Ziel war es, die Stabilität in diesen vernachlässigten Orte zu gewährleisten und potenzielle Unruhen frühzeitig zu identifizieren.


    Der Einsatz verlief insgesamt erfolgreich und ohne größere Eskalationen. Sie handelte diszipliniert, fokussiert und kontrolliert, selbst in der Unterstadt, was als Beweis für ihre erfolgreiche Abkehr von den radikalen Methoden der Unas Company gewertet wurde.


    Trotz dieser operativen Erfolge blieb das Jahr auf emotionaler Ebene eine Herausforderung. Es kam wiederholt zu persönlichen Begegnungen mit Ritterin Mel'reeldo, bei denen die traumatischen Erlebnisse von Brentaal und die Schuldzuweisungen aus der Zeit der Gefangenschaft erneut an die Oberfläche drängten. Die alten Spannungen flammten in diesen Momenten heftig auf, wobei die Wunden der Vergangenheit noch tief saßen. Diese Auseinandersetzungen blieben jedoch rein verbaler Natur. Vizzal bewies ihre gewachsene Selbstbeherrschung, indem sie sich nicht provozieren ließ, was dazu führte, dass keine offiziellen Disziplinarmaßnahmen eingeleitet werden mussten. Diese Interaktionen markierten den Beginn eines langwierigen Prozesses der Konfrontation mit ihrer eigenen Geschichte und dem schwierigen Weg zur Versöhnung mit ehemaligen Gefährten.


    Nach dem erfolgreichen Abschluss ihrer Aufgaben in den unteren Ebenen von Coruscant suchte Vizzal bewusst nach einer Möglichkeit, die Kernwelt hinter sich zu lassen. Sie beantragte eine Versetzung an einen abgelegeneren Ort, um in einem ruhigeren Umfeld, ihrer Verbindung zur Macht und die innere Heilung ohne die ständigen Reibungspunkte der Vergangenheit voranzutreiben. Ihrem Gesuch wurde stattgegeben, und sie wurde nach Trevi IV entsandt, um aktiv am Aufbau des neuen Außenpostens Caverna mitzuwirken.



    Ritterschlag von Sayouri'ryu auf Trevi, ein Ereignis das für Vizzal zumindest etwas besonders hervor sticht.


    32 NVC:


    Auf Trevi IV wurde der mühsame Frieden empfindlich gestört, als es zu einer weiteren schwerwiegenden verbalen Auseinandersetzung zwischen Vizzal’talik und Ritterin Mel’reeldo kam. Die tief sitzenden Spannungen zwischen den beiden erreichten einen kritischen Punkt, an dem beide kurzfristig Anzeichen zeigten, ihre Waffen zu ziehen, was nur durch das beherzte Eingreifen anwesender Dritter verhindert werden konnte. Dieser Vorfall wurde intern dokumentiert und hinterließ bei Vizzal tiefe Spuren, woraufhin sie sich in den darauffolgenden Monaten zunehmend isolierte und fast ausschließlich in ihr Training sowie die fortlaufende Sicherung des Außenpostens Caverna vertiefte. In der Mitte des Jahres erhielt sie ein Ersatzlichtschwert zur vorübergehenden Nutzung, doch bereits zu dieser Zeit zeigten sich besorgniserregende Auffälligkeiten in ihrem Wesen. Vizzal kämpfte mit massiver Schlaflosigkeit, Konzentrationsstörungen und emotionalen Ausbrüchen, die ihren Ursprung in einer dunklen Vision hatten, welche sie bereits vor ihrer späteren Entsendung nach Aria heimgesucht hatte. Diese Vision wirkte wie ein Gift in ihrem Verstand und warf sie in ihrer Entwicklung über Monate hinweg zurück, während sich subtile Anzeichen einer erneuten Nähe zur dunklen Seite manifestierten.


    Gegen Ende des Jahres wurde Vizzal jedoch mit einer bedeutenden Aufgabe betraut, einer Mission auf dem Eismond Aria im Trevi-System, um einen eigenen Lichtschwertkristall zu finden. Während dieser Suche durchlebte sie eine intensive Vision ihres verstorbenen Meisters Giersen, in der sie sich in einer emotional aufgeladenen Konfrontation mit ihrer Schuld, ihren Zweifeln und ihrem bisherigen Fall auseinandersetzte. Am Ende dieses inneren Kampfes überreichte ihr die Erscheinung des Meisters symbolisch einen Kristall, der sich nach dem Erwachen aus der Trance als echt herausgestellt hatte und von ihr geborgen werden konnte. Die Rückkehr nach Trevi war jedoch von Gewalt geprägt, da Loyalisten einen großangelegten Angriff auf die Caverna starteten, bei dem Vizzal dem Verteidigungsteam zugeteilt wurde, um den Marktplatz gegen die Invasoren zu sichern.


    Einige Zeit später schloss sich Vizzal einer größeren Einsatzgruppe an, bestehend aus den Rittern Darras Carasslo, Mel’reeldo, Lauridi Andall, Derone Shryne sowie den Padawanen Lyn’rha und Cedric Ryder, um einen verlassenen Tempel auf Rori zu erkunden. Die Mission eskalierte in einem schweren Gefecht mit einer Gruppe von Sith, in dessen Verlauf Vizzal und die junge Lyn’rha lebensgefährliche Verletzungen erlitten. Beide konnten unter schweren Umständen geborgen und nach Trevi IV evakuiert werden, wo Vizzal eine langwierige medizinische Behandlung benötigte, um sich vollständig zu erholen. Kaum genesen, wurde sie erneut für eine Ermittlungsmission nach Ord Fanthal herangezogen, bei der sie gemeinsam mit Derone Shryne und Cedric Ryder den Mord an einem republikanischen Abgesandten untersuchte. Die Gruppe konnte einen Sith als Attentäter enttarnen, den Vizzal im anschließenden Zweikampf ausschaltete. Unmittelbar vor seinem Tod flüsterte der Sith ihr jedoch die kryptischen Worte „Er ist auf Ession“ zu, eine Aussage, die Vizzal seither schwer belastet und die Saat der dunklen Seite in ihr erneut nährte. Trotz dieser wachsenden inneren Instabilität beteiligte sie sich erfolgreich an der Offensive um Muro Verzina, wo sie maßgeblich zur Befreiung der Stadt von den Loyalisten beitrug, während ihre Bindung zur hellen Seite im Verborgenen weiter minderte.



    Konflikt zwischen Sith und Jedi auf Rori, gefolgt von der schweren Verletzung die sie erlebte.


    33 NVC:


    Nach der Befreiung von Muro begann Vizzal’talik, ihren bisherigen Weg sowie ihre gesamte Identität innerhalb des Ordens erneut tiefgreifend zu hinterfragen. Obwohl sie aufgehört hatte, die dunkle Seite aktiv in ihrem Training zu nutzen, war innerlich bereits eine gefährliche Grenze überschritten worden, jeder aufkeimende Zweifel entfernte sie unaufhaltsam weiter vom Pfad der Jedi. Die daraus resultierenden Spannungen mit anderen Ordensmitgliedern nahmen stetig zu, bis sich Ritterin Sayouri’ryu ihrer annahm und ihr über längere Zeit ein stabiles, unterstützendes Umfeld bot. Doch die Ruhe war trügerisch, denn neue Hinweise aus der Mission auf Ord Fanthal führten das Team bestehend aus Sayouri’ryu, Ritter Derone Shryne, Padawan Cedric Ryder und Vizzal zu einem imperialen Horchposten und schließlich nach Ession. Auch wenn diese Mission nicht vom Orden genehmigt wurde.


    Dort operierten sie zunächst verdeckt unter der lokalen Bevölkerung, bevor sie eine imperiale Forschungseinrichtung infiltrierten, die sich jedoch als zerstörte Labor-Falle entpuppte. Der ehemals verschollene Darth Ikanius hatte dort seinen Schüler positioniert, um das Team zu vernichten und Vizzal erneut in Gefangenschaft zu führen. In dem intensiven Kampf versuchte Vizzal, sich zu opfern, um den anderen die Flucht zu ermöglichen, brachte sie dadurch jedoch nur in noch größere Gefahr, letztlich entkam die Gruppe nur, weil der Sith-Lord den eigenen Rückzug antrat.


    Auf Ession verschlechterte sich Vizzals Zustand dramatisch, wobei starke Kopfschmerzen ihre Wahrnehmung verzerrten und in Phasen tiefer Angst und Furcht umschlugen, in denen erneut Sayouri ihr einziger Halt blieb. Gemeinsam mit den Rebellen auf Ession entwickelte das Team schließlich einen erfolgreichen Plan zur Gefangennahme von Ikanius’ Schüler, doch Vizzals mentaler Verfall setzte sich auch nach der Rückkehr nach Trevi IV ungebremst fort. Bei einer Untersuchung wurde schließlich eine mentale Barriere entdeckt, die ihre traumatischen Erinnerungen an Zeruss V unterdrückt hatte und nun zu brechen begann. Immer häufiger übernahm ihre dunkle Seite phasenweise die Kontrolle, was sie zu Handlungen trieb, an die sie später keinerlei Erinnerung mehr hatte darunter der heimliche Versuch, Kontakt zu Ikanius aufzunehmen. Ein Versuch der Geistesheilung durch die Jedi zeigte zwar zunächst Erfolg, doch das Öffnen der Barriere setzte die verdrängten Schrecken frei und korrumpierte ihr Bewusstsein endgültig. Vizzals Sicht auf die Welt veränderte sich radikal, von der dunklen Seite beeinflusst, entwickelte sie den Plan, Ikanius allein gegenüberzutreten, in der trügerischen Überzeugung, ihn täuschen und von innen heraus schwächen zu können. In der Zwischenzeit wurde ein Kopfgeld auf Vizzal ausgesetzt, bisher ist der Ursprung unbekannt. Tot oder lebendig.


    Dieser schleichende Verrat gipfelte darin, dass sie den Orden verriet und sich den Loyalisten auf Trevi anschloss, nachdem ein Versuch gescheitert war, die Padawan Elea Dasar auf ihre Seite zu ziehen. In Trevi City kam es zu einer Situation im Regierungsgebäude, wo Vizzal in einem riskanten Alleingang bis in das Büro des Loyalistenanführers Covor vordrang. Dort sicherte sie wichtige Daten für die Jedi und die UFT, wurde jedoch von einem eintreffenden Jedi-Team bestehend aus Mel'reeldo, Cedric Ryder, Derone Shryne, Aola Sivron und Horus Aljanah gestellt. Zuvor jedoch befreite sie den Padawan Horus Aljanah aus der Gefangenschaft der Loyalisten, jedoch war der Hintergedanke ein anderer als reine Freundlichkeit, der sich dem Team anschloss welcher das Regierungsgebäude stürmte. Trotz einer schmerzhaften Verbrennung durch einen Flammenwerfer, die sie sich während des Gefechts zuzog, hielt sie an den gesicherten Daten fest. Zuvor befreite sie zudem Horus Aljanah aus der Gefangenschaft der Loyalisten. Nach einer kurzen, spannungsgeladenen Unterhaltung erhielt Vizzal ihr ursprüngliches, verlorenes Lichtschwert von Derone Shryne zurück, im Gegenzug händigte sie das Schwert von Ritterin Hua Jin aus, welches sie bei ihrem Verrat in einem Kampf entwendet hatte. Am Ende ließen die Jedi sie gehen. Vizzal erklärte den Jedi vor Ort, ihre wahren Absichten. Das der Verrat und der nutzen der einzige Pfad seien, um Ikanius zu überzeugen das sie auf seine Seite sei, um ihn entgültig zu vernichten und die Bedrohnung für ihre Freunde und den Orden zu beenden. Sie entkam somit. Ihre nächste Planung ist es, Darth Ikanius aufzusuchen.


    Es kam lediglich zu einem letzten Treffen mit Derone Shryne. Vizzal war der Ansicht, sie könne den Jedi-Ritter von der dunklen Seite überzeugen, doch ein unerwarteter Eingriff der Jedi-Ritterin Mel'reeldo erschwerte das Gespräch. Was beide Jedi nicht wussten: Genau dies hatte Vizzal geplant.

    Der starke Gerechtigkeitssinn von Mel'reeldo traf auf die Gesprächsbereitschaft von Ritter Shryne. Während Mel'reeldo versuchte, die gefallene Jedi festzunehmen, suchte Shryne weiterhin das Gespräch, in der Hoffnung, Vizzal besser zu verstehen und sie zurück auf den rechten Pfad zu führen.

    Die Situation eskalierte schließlich, als Mel'reeldo versuchte, Vizzal mit Gewalt festzunehmen. Shryne stellte sich ihr in den Weg, woraufhin es zu einem Kampf zwischen den beiden Jedi kam. Vizzals Plan ging auf.


    Nach einem kurzen Schlagabtausch griff sie selbst direkt in den Kampf ein, da Shryne sich nicht der dunklen Seite hingeben wollte. Der anschließende Kampf zwischen Mel'reeldo und Vizzal endete mit einem Sieg der gefallenen Jedi. Vizzal verletzte die Ritterin schwer und zwang Shryne damit zu einer Entscheidung: Entweder mit ihr zu gehen oder die schwerverletzte Jedi zu retten. Er entschied sich für Letzteres.

    Vizzal verabschiedete sich lediglich, nahm das Lichtschwert der Ritterin an sich und floh anschließend mit einer Fähre von Trevi. Ihre Reise führte sie nach Ession direkt in die Hände von Darth Ikanius. Dort unterwarf sie sich dem Sith-Lord endgültig.


    Einige Tage später erhielt sie die Aufgabe, sowohl ihren eigenen Lichtschwertkristall als auch den von Ritterin Mel'reeldo zum Bluten zu bringen, um einen Teil ihrer Vergangenheit endgültig hinter sich zu lassen. Die Korrumpierung der Kristalle kostete sie große Teile ihrer Kraft, doch am Ende gelang es ihr. Beide Kristalle wurden anschließend in eine neue Waffe eingebaut ein Doppelklingen-Lichtschwert.


    Daraufhin schwor sie Darth Ikanius ihre uneingeschränkte Treue. Unter dem Namen Sith Nythera erhob sie sich schließlich als neue Schülerin des Darths.

    Ihre erste Mission als Sith Nythera führte sie erneut nach Ession. Dort erhielt sie den Auftrag, die Anführer der lokalen Rebellenbewegung auszuschalten. Da die Rebellen die Tukian noch immer als Verbündete betrachteten, gelang es ihr ohne größere Schwierigkeiten, ein Treffen der Führungsebene einzuleiten. Während dieses Treffens offenbarte Nythera ihre wahren Absichten und tötete sämtliche Rebellenführer.

    Nach ihrer Rückkehr reiste sie direkt weiter nach Argazda. Dort suchte sie die Sith Virexia auf, um deren Fähigkeiten für Darth Ikanius zu gewinnen. Durch ihr Eingreifen gelang es den imperialen Streitkräften schließlich, den Sieg auf Argazda zu erringen. Dabei tötet sie mit der Sith Virexia den Jedi Ritter Nathal Kardes und seinen Padawan Uwarion Danag.

    Nachdem Sith Nythera die Sith Virexia für die Sache ihres Meisters gewinnen konnte, begann Darth Ikanius bereits die nächsten Schritte zur Festigung seiner eigenen Macht zu planen. Zu diesem Zweck entsandte er seine Schülerin gemeinsam mit Virexia auf eine alte, verlassene Sith-Welt. Dort sollten sie die Ruinen einer vergessenen Sith-Festung durchsuchen und nach einem bestimmten Ritual suchen.


    Im Verlauf der Expedition erfuhr Nythera zunehmend die wahre Natur des gesuchten Wissens. Währenddessen setzte die Reise Virexia sowohl körperlich als auch geistig stark zu. Trotz der Schwierigkeiten gelang es den beiden Sith schließlich, das gesuchte Ritual zu finden.

    Die Mission nahm jedoch eine unerwartete Wendung. Aufgrund ihres mangelnden Respekts gegenüber Darth Ikanius, wurde Virexia gefangen genommen. Sie diente fortan als Versuchsobjekt für das gefundene Ritual.

    Nythera hingegen wurde für ihren Erfolg belohnt. Als Zeichen des Vertrauens übertrug Darth Ikanius ihr die Kontrolle über die Conquerer, sein persönliches Flaggschiff.

    Mit dieser neu gewonnenen Stellung und Macht sah Nythera den Zeitpunkt gekommen, sich den Jedi und der Republik offen zu zeigen. Sie reiste nach Lenico IV, wo sie ein brutales Massaker unter den Minenarbeitern der Republik verübte. Zahlreiche Unschuldige verloren ihr Leben. Im Anschluss ließ sie eine Holo-Botschaft verbreiten, in der sie den Jedi-Orden offen verhöhnte und ihm den Krieg erklärte.

    Damit trat die ehemalige Jedi Vizzal'talik endgültig als Sith Nythera hervor und machte nun unmissverständlich klar, auf welcher Seite sie nun stand. Zugleich legte sie eine Fährte auf Lenico IV, welche im Anschluss nach Ord Centell und von dort nach Breskil führte. Das eigentlich Ziel war es, die Jedi Ritterin Ryu und den Jedi Ritter Shryne auf diese Fährte aufmerksam zu machen, stattdessen folgten der Jedi Ritter Kit Walker und die Padawan Secula der Spur.

    Mitte des Jahres NVC: 33


    Mit ihrer neuen gewonnen Aufmerksamkeit, schickte die junge Lady Nythera nun auch Sith Virexia in den Angriff nach Phaeda, wo Virexia damit beauftragt wurde so viele Zivilisten niederzustrecken wie es nur geht. Das Ziel war es, weiterhin die Jedi zu Provozieren.

    Derweil hat begab sich Lady Nythera nach Scosa um dort als "Leibwache" auszuhelfen für denn Abgestandten Sev'eet'sev. Das Ziel des Imperium war es, diese neutrale Welt auf die eigene Seite zu ziehen, ebenso diente es jedoch auch dazu, die Jedi zu provozieren, damit die Jedi den Waffenstillstand brechen würden. Nebenbei schickte sie den Transporter von Lenico IV nach Ord Centell, beladen mit ihren Selbstmord-Droiden sollten sie auf der republikanischen Welt Terror und Chaos verursachen, jedoch scheiterte die Mission.

    Derweil entsandte Nythera einen Söldner gemeinsam mit mehreren ihrer Selbstmord-Droiden nach Breskil. Der Auftrag war eindeutig: Der Söldner sollte eine Falle für die eintreffenden Jedi vorbereiten und gleichzeitig das Archiv der Meister auf Breskil ausfindig machen.

    Beides scheiterte jedoch, als Jedi-Ritter Walker und Padawan Secula auf Breskil eintrafen und den Söldner überwältigten. Kurz darauf wurden auch die Droiden deaktiviert, bevor sie eine ernsthafte Gefahr darstellen konnten.

    Im Anschluss begannen die beiden Jedi, ihrerseits eine Falle für Nythera zu planen, um sie aus dem Imperium nach Breskil zu locken.

    Nythera hatte jedoch bereits damit gerechnet, dass ein einzelner Söldner und einige Droiden nicht ausreichen würden, um zwei Jedi auszuschalten. Daher entsandte sie zusätzlich einen Sith und eine kleine Truppe nach Breskil. Diese sollten jedoch nicht den eigentlichen Angriff führen, sondern lediglich als Lockvögel dienen.

    Ihr wahres Ziel war ein präpariertes Shuttle, das die Jedi in den Tod reißen sollte.

    Gleichzeitig nutzte Nythera die Gelegenheit, um sich eines der Sith-Mitglieder zu entledigen, das ihre neue Stellung und ihren Einfluss zunehmend kritisch hinterfragte. Damit diente die Mission nicht nur dem Kampf gegen die Jedi, sondern auch der weiteren Festigung ihrer eigenen Macht innerhalb der Reihen von Darth Ikanius.


    Nachdem eine Diplomatische Pause auf Scosa veranlasst wurde, reiste Nythera nach Korriban und begutachtet einige der Prüfungen der dortigen Kader.


    In einem der Kader entdeckte Nythera schließlich einen potenziellen Schüler: Avarlak, einen reinblütigen Sith, der sich nicht allein auf rohe Gewalt verließ, sondern mit Geduld und Berechnung handelte.

    Er hatte die letzte Prüfung der Sith-Akademie überlebt, bevor Nythera ihn unter ihre Obhut nahm und auf die Conquerer brachte. Dort begann sie, ihn persönlich zu unterweisen und seine Fähigkeiten zu beobachten.

    Schon nach kurzer Zeit erhielt Avarlak seinen ersten Auftrag. Gemeinsam mit der Sith Virexia sollte er nach Phaeda zurückkehren und dort den Jedi-Ritter Ixils sowie dessen Padawan Cryra ausschalten. Die Mission diente zwei Zielen: Zum einen sollte ein Jedi beseitigt werden, der auf Scosa die republikanische Seite unterstützte. Zum anderen sollte Avarlak einen Lichtschwertkristall erbeuten, ihn zum Bluten bringen und daraus sein erstes eigenes Lichtschwert erschaffen.

    Nythera überwachte den gesamten Vorgang aus dem Hintergrund aufmerksam und betrachtete die Mission nicht nur als Angriff auf die Jedi, sondern auch als entscheidende Prüfung ihres neuen Schülers.


    Ende des Jahres NVC: 33

    Während sich das Jahr dem Ende zuneigt, ist Lady Nythera weiterhin darum bemüht, ihre Reihen aufzustocken. Neue Sith und Soldaten gewann sie für sich. Mit der Hilfe ihres neuen Attache, konnte sie im Imperium deutlich besser Fuß fassen, auch wenn der Weg noch lang ist, ist Nythera drauf und dran eine Streitmacht aufzustellen. Das 281te Angriffskorp. In der Zwischenzeit erbaute sie sich einen eigenen Droiden, V-77. Dieser diente ihr persönlich an der Seite und begleitet sie die meiste Zeit, obwohl man meinen könnte, sie behandelt den Droiden wie ein liebliches kleines Haustier, nur eben ohne Seele.

    Kopfgeld auf Vizzal, welches sich aktuell nur auf Trevi befindet, es kann Galaxisweit ausgeweitet werden.


    (Einige Informationen im Detail habe ich ausgelassen, sonst würde es noch ewig solang gehen)


    Gefährten auf dem Weg:

    Jedi Ritter/Meister Nolaan Giersen


    Die Beziehung zu Meister Giersen war für Vizzal eine enge Bindung, er war der moralische Kompass, an dem sie ihr gesamtes Weltbild aufbaute. Sein Einfluss prägte ihre frühen Jahre im Orden und legte den Grundstein für ihr tiefes Vertrauen in die Strukturen der Jedi und des Ordens. Giersens vorgehen und sein unerschütterlicher Glaube an die helle Seite gaben ihr während der harten Ausbildungszeit in der Enklave auf Breskil die nötige Stabilität.

    Sein plötzlicher Tod während einer geheimen Mission im Jahr 17 nVC riss jedoch eine Lücke in Vizzals Leben, die nie wieder vollständig heilen sollte. Dass sie seiner Beisetzung fernblieb, war kein Moment der Respektlosigkeit, sondern das Ergebnis eines emotionalen Schocks, der ihre innere Verbindung zum Orden erstmals massiv erschütterte. Da sie nie erfahren konnte, warum er auf diese Mission ging. Dieser Verlust war der Katalysator für ihre Flucht an die Front, da sie die drückende Stille der Enklave ohne seine dasein nicht länger ertragen konnte.


    Die langfristigen Auswirkungen dieses Verlusts zeigten sich besonders während ihrer Zeit in imperialer Gefangenschaft auf Zeruss V. Lord Ikanius nutzte das Trauma um Giersen gezielt aus, um Vizzal einzureden, dass die Jedi und damit auch ihr verstorbener Meister sie im Stich gelassen hätten. Sogar Jahre später, in den tiefen Visionen auf dem Eismond Aria, blieb Giersen die zentrale Figur ihrer Auseinandersetzung. Dass er es war, der ihr in der Vision den Lichtschwertkristall überreichte, unterstreicht, dass er selbst über den Tod hinaus der einzige Anker war, der sie kurzzeitig zur hellen Seite zurückführen konnte, bevor die Saat des Zweifels endgültig aufging.

    Padawan/Ritter Kaelo Nuvar


    Kaelo Nuvar war für Vizzal weit mehr als nur ein anderer Padawan, er verkörperte die Verbindung zu ihrer Jugend und die gemeinsame Zeit des Aufwachsens in der Enklave auf Breskil. Die beiden Padawane teilten nicht nur ihre Ausbildung, sondern auch gemeinsame Hobbys und Interessen, wie die feierliche Prozession der Bresi-Nüsse vor der Reise nach Krys'tala. Bei denen werden die Bresi-Nüssen verarbeitet um aus ihnen eine Kerze zu formen, diese wurden häufig beim mediteren eingesetzt.


    Die tiefe Freundschaft zog sich noch bis zum Ritterschlag hin, doch nachdem Angriff durch das ewige Imperium auf Breskil, konnte nur noch sein tot festgestellt werden. Er verlor sein Leben während der Verteidigung der Enklave.

    Padawan/Ritterin Sola'niri


    Sola'niri war neben Mel'reeldo die wichtigste Bezugsperson in Vizzals Leben während ihrer gemeinsamen Zeit als Padawane. Während Vizzal oft mit ihrem Temperament und dem Drang nach Taten kämpfte, verkörperte Sola'niri die sanfte, empathische Seite. Dass sie den Pfad der Heilerin einschlug, war eine bereits früh abzusehen, sie war oft diejenige, die in schwierigen Momenten auf Vizzal einredete und versuchte, deren inneren Aufruhr durch Geduld und Mitgefühl zu helfen.


    Besonders nach dem Tod von Meister Giersen im Jahr 17 nVC war Sola'niri ein entscheidender Rückhalt. Sie teilte Vizzals Trauer auf eine tiefgehende Weise und versuchte, die Freundin in den Orden zurückzuholen, während diese sich emotional bereits distanzierte. Sola'niri sah den Schmerz hinter Vizzals Rückzug und kämpfte mit Worten gegen die aufziehende Kälte in deren Verhalten an.


    Ihr Schicksal wurde schließlich zum tragischen Endpunkt von Vizzals Heimat. Nach ihrer Erhebung in den Ritterstand blieb Sola'niri der Enklave auf Breskil. Als die Offensive des Ewigen Imperiums das System erreichte, wich sie nicht von ihrer Seite und verteidigte die Enklave gegen die Invasoren aus Zakuul. In diesem aussichtslosen Kampf verlor sie ihr Leben. Die Nachricht von Sola'niris Tod und der vollkommenen Zerstörung der Enklave erreichte Vizzal während ihrer dunkelsten Stunden und zerstörte die letzte Hoffnung auf eine Rückkehr in eine Welt, die sie einmal geliebt hatte. Sola'niri bleibt in Vizzals Erinnerung als das Gesicht einer Unschuld, die sie nicht beschützen konnte und deren Verlust ihren Fall in den Zorn nur noch beschleunigte.


    Meister Valerius Xul'atun


    Innerhalb des Rates der Enklave auf Breskil stellte Meister Valerius Xul'atun den Gegenpol zu Vizzals impulsivem Wesen dar. Während andere in ihr vielleicht noch das Potenzial sahen, sah Xul'atun vor allem die Gefahr in ihrem teilweise übereifrigen und unkontrollierten Handeln welches sie ab und zu in ihren Missionen zeigte. Er begegnete ihrer Ungeduld und ihrem Drang, sich im Kampf zu beweisen, stets mit tiefem Misstrauen und Skepsis.


    Xul'atun war einer der maßgeblichen Gegener ihrer Entfernung aus der Enklave. Er vertrat die Ansicht, dass Vizzal aufgrund ihrer emotionalen Instabilität und ihres Mangels an Disziplin ihre Zukunft innerhalb der geschützten Mauern von Breskil haben sollte, da sie ein Risiko für andere darstellte. Seine ständigen Warnungen vor der Zukunft und den dunklen Pfaden, die sie beschreiten könnte, wurden von Vizzal damals als bloße Schikane abgetan.


    Seine Unnachgiebigkeit trug dazu bei, dass Vizzal sich vom Orden unverstanden fühlte und die Enklave schließlich verließ, ein Schritt, der sie letztlich direkt in die Arme des Krieges und später in die Fänge von Lord Ikanius führte. Für Vizzal bleibt er die Erinnerung an einen Lehrer, dessen düstere Vorahnungen sich jedoch auf tragische Weise bewahrheiten sollten.


    Padawan/Ritterin Mel'Reeldo


    Mel'reeldo nimmt in Vizzals Leben eine Sonderstellung ein, da sie die einzige Verbindung zu ihrer Vergangenheit ist, die nicht nur überlebt hat, sondern Vizzal über Jahrzehnte hinweg aktiv verfolgte. Ursprünglich als Diplomatin ausgebildet, war Mel'reeldo die Stimme der Vernunft und des Ausgleichs in der Enklave auf Breskil. Während Vizzal oft die Konfrontation suchte, versuchte Mel'reeldo, Konflikte durch Worte zu lösen,eine Fähigkeit, die sie zur idealen Partnerin für die impulsive Vizzal machte. Später sah Mel'reeldo die jüngere Artgenossin als eine Art kleine Schwester an, die Freundschaft der beiden und die Missionen, brachten sie eng zusammen.


    Der Wendepunkt ihrer Beziehung und Mel'reeldos gesamten Lebens war der Fall der Enklave und der Aufstieg von Zakuul. Wie auch die vorherige Entscheidung Vizzal auf der Sun of Genture zurückzulassen. Es war die Entscheidung ein Leben zu retten, oder das Leben vieler. Diese Entscheidung prägte sie viele Jahre. Der Verlust ihrer Heimat und dessen vermeintlichen tod von Vizzals zwangen die Diplomatin zu einer harten Neuausrichtung ihrer Spezialisierung. Sie legte die diplomatische Zurückhaltung ab und spezialisierte sich als Ermittlerin des Ordens.


    Diese Wandlung führte dazu, dass sie und Vizzal im Jahr 24 bis 26 nVC auf entgegengesetzten Seiten wieder aufeinandertrafen. Für Mel'reeldo war Vizzal nicht mehr nur die alte Freundin, sondern ein gefährliches Wesen, das es zu Retten galt. Die tiefe Verbitterung über Vizzals Verrat an der gemeinsamen Zeit und der Fall zur dunklen Seite führten zu den massiven Spannungen, die sich bei Begegnungen auf Brentaal, Tatooine und später auf Trevi IV entluden. Mel'reeldo verkörpert für Vizzal heute die mahnende Gerechtigkeit des Ordens eine Jedi, die einst ihre engste Vertraute war und nun zur unerbittlichen Verfolgerin wurde.


    Ritterin Tulkulinu'avida


    Unter den vielen Jedi, die Vizzals auf Tython kreuzten, nimmt Ritterin Tulkulinu'avida, oft nur Vida genannt, eine Sonderstellung als ihre Heilerin ein. Als Vizzal nach ihrer Festnahme auf Tython unter strengster Bewachung stand, war es Vida, die in ihr nicht nur die gefallene Jedi sah, sondern eine zutiefst traumatisierte Seele, die Heilung benötigte. Die Vizzal in laufe der Zeit sogar annahm.


    Als Geistesheilerin erkannte Vida früh, dass Vizzals Aggression und ihr Fall zur dunklen Seite auf den massiven psychischen Manipulationen durch Lord Ikanius basierten. In zahllosen, oft schmerzhaften Sitzungen half sie Vizzal dabei, die Trümmer ihres Geistes zu sortieren und sich Stück für Stück von der dunklen Seite zu lösen. Sie bot ihr ein stabiles emotionales Umfeld, das Vizzal seit dem Tod von Meister Giersen und dem Untergang der Enklave auf Breskil völlig gefehlt hatte.


    Vidas Wirken war der entscheidende Faktor dafür, dass der Rat schließlich zustimmte, Vizzal eine neue Chance zur Wiedereingliederung in den Orden zu gewähren. Sie war es, die den Grundstein für Vizzals Rückkehr nach Coruscant legte und ihr zeigte, dass Vergebung möglich ist, sofern man bereit ist, den Blick in die eigenen Abgründe zu wagen. Für Vizzal bleibt Tulkulinu'avida der Inbegriff jener Geduld und Hoffnung, die die helle Seite der Macht ausmachen.


    Ritterin Evy Khi Chakan


    Ritterin Evy Khi Chakan übernahm die verantwortungsvolle Rolle als Vormund, als Vizzal zur Wiedereingliederung von Tython nach Coruscant überstellt wurde. Unter ihrer direkten Aufsicht stabilisierte sich Vizzals Zustand zusehends. In dieser Phase auf der Kernwelt war das Verhältnis von Vertrauen und enger Führung geprägt, was Vizzal die notwendige Sicherheit gab, um den Alltag im Orden wieder zu meistern.


    Die Dynamik änderte sich jedoch grundlegend mit der Versetzung auf das Trevi-System. Während Evy Chakan auf Coruscant noch den Fokus voll auf Vizzals Rehabilitation legen konnte, zwang die strategische Notwendigkeit sie auf Trevi IV dazu, die Leitung über den gesamten Außenposten Caverna zu übernehmen.

    Die immense administrative und operative Last, die mit dem Aufbau und der Sicherung des Außenposten sowie der Verteidigung gegen Loyalisten-Angriffe einherging, entzog Vizzal die bisherige Aufmerksamkeit. Diese schleichende Vernachlässigung schuf den nötigen Raum, in dem Vizzals innere Unruhe und die dunklen Visionen erneut gedeihen konnten, ohne dass ihre Mentorin rechtzeitig intervenieren konnte. Für Vizzal markiert Evy Chakan somit eine Zeit der erfolgreichen Heilung, die letztlich an den harten Anforderungen der Realität und der Prioritätenverschiebung im Trevi-Sektor zerbrach.


    Padawan Jeviamma Komseja


    Komseja steht als das dunkelste Denkmal in Vizzals Geschichte, ein Symbol für die Grausamkeit, zu der Vizzal unter dem Einfluss von Lord Ikanius fähig war. Als Vizzal nach ihrer ersten Flucht versuchte, eine eigene Schülerin in den Ruinen der Enklave auf Breskil auszubilden, wurde Komseja zum Opfer einer brutalen Manipulation. Vizzal beabsichtigte, die junge Padawan durch Schmerz und die dunklen Lehren ihres eigenen Meisters endgültig zu brechen.


    Doch der Versuch der Bekehrung scheiterte am unbändigen Willen der Schülerin. Als Komseja ein Notsignal an die Jedi absetzte, entlud sich Vizzals Zorn in einem derart verheerenden Angriff, dass die Padawan nur knapp mit dem Leben davonkam. Die Verletzungen waren so katastrophal, dass Komseja fortan mehr Cyborg als lebendes Wesen war, ihr Körper musste durch umfangreiche Kybernetik mühsam zusammengehalten werden.

    Dieser physische und psychische Bruch führte dazu, dass Komseja den Jedi-Orden schließlich traumatisiert verließ.


    Padawan/Ritter Kit Walker


    Die Begegnung mit Kit Walker markierte einen interessanten Punkt während Vizzals Inhaftierung auf Tython. Zu Beginn war das Verhältnis von tiefem Unverständnis geprägt, Kit, damals noch ein junger Padawan, trat ihr in der Zelle mit unverständnis und Vorurteilen gegenüber. Er konfrontierte sie hart mit ihrem Verrat an den Ordensbrüdern und Schwestern und versuchte, ihr die Schwere ihrer Taten vor Augen zu führen. Doch anstatt sich von der finsteren Präsenz, die Vizzal zu diesem Zeitpunkt noch umgab, abschrecken zu lassen, begann er, hinter die Fassade aus Dunkelheit und Verbitterung zu blicken.

    Kit erkannte, dass Vizzals Fall sich von der Bösartigkeit der Sith unterschied. Er spürte, dass sie nicht verloren war, sondern sich lediglich an einer falschen Abzweigung auf ihrem Lebensweg befand. Getrieben von den Lehren der Heiler und seinem eigenen Glauben an das Gute, gab er ihr das ambitionierte Versprechen, nichts unversucht zu lassen, um ihr bei der Rückkehr ins Licht zu helfen. Dieses Versprechen war für Vizzal einer der ersten Momente, in denen sie echte Hoffnung jenseits von Strafe und Isolation erfuhr.


    Zwei Jahre später, im Jahr 30 nVC, trafen die beiden in der Enklave auf Coruscant erneut aufeinander. Inzwischen zum Ritter aufgestiegen, fand Kit eine veränderte Vizzal vor, die sich von der dunklen Seite losgesagt hatte und ihren Dienst im Archiv versah. In zahlreichen Gesprächen festigte sich ihre Verbindung; Kit wurde zu einem Symbol für jene Jedi, die bereit waren, über die Fehler der Vergangenheit hinwegzusehen und an das Potenzial einer geläuterten Seele zu glauben. Für Vizzal bleibt er derjenige, der ihr in ihrer dunkelsten Stunde die Hand reichte, als sie selbst den Glauben an eine Rückkehr längst aufgegeben hatte.


    Padawan/Ritterin Sayouri'ryu


    Die Beziehung zu Sayouri’ryu begann auf Coruscant unter Vorzeichen, die kaum auf eine Freundschaft hindeuteten. Zu Beginn hielt Vizzal wenig von der Art der damals noch jungen Padawan. So wirkte die damals noch Padawan auf Vizzal oft plump und zu direkt. Ihre frechen Kommentare und ihre unkonventionelle Sicht auf die Dinge stießen bei Vizzal zunächst auf Unverständnis und Ablehnung.

    Doch während der gemeinsamen Zeit und insbesondere während der turbulenten Missionen im Jahr 33 nVC wandelte sich dieses Bild grundlegend. Als Vizzals mentaler Zustand sich nach der Mission auf Ession dramatisch verschlechterte und sie von Angstzuständen sowie dem Zerbrechen ihrer mentalen Barrieren geplagt wurde, erwies sich Sayouri als ein wichtiger Anker. Sie bot Vizzal ein stabiles Umfeld und wurde zu ihrem wichtigsten emotionalen Halt im Orden.

    Sayouri’ryu entwickelte sich von einer unterschätzten Weggefährtin zu Vizzals bester Freundin und ihrem ultimativen Anker. Diese Verbindung wurde so tief, dass Vizzal in Sayouri jemanden sah, den sie um jeden Preis beschützen wollte, ein Entschluss, der so fest saß, dass sie bereit war, ihr eigenes Leben für das Überleben ihrer Freundin zu geben. Selbst als Vizzals Pfad sie schließlich wieder in die Schatten und zu den Loyalisten führte, blieb die Bindung zu Sayouri der letzte Funke in einem zunehmend korrumpierten Geist.


    Ritter Derone Shryne

    Derone Shryne wurde für Vizzal während der Problem auf Trevi IV zu einer der wichtigsten Bezugspersonen. Als die Schatten ihrer Vergangenheit sie erneut einzuholen drohten und der Druck des Dienstes im Außenposten Caverna wuchs, bot Shryne ihr eine Form von Kameradschaft/Freundschaft an, die frei von den üblichen Vorurteilen des Ordens war. Er sah in ihr nicht nur die ehemalige gefallene Jedi sondern eine Jedi auf Augenhöhe.


    Die beiden verbrachten viel Zeit in Gesprächen, in denen sie bewusst gute Momente und positive Erinnerungen thematisierten, um ein Gegengewicht zu den düsteren Visionen zu schaffen, die Vizzal plagten.

    Gelegentliche gemeinsame Trainingseinheiten dienten nicht nur der Erhaltung ihrer Kampfkraft, sondern auch bei der Vizzal durch Derones Anwesenheit ein Stück Normalität zurückgewann.

    Vizzal entwickelte im Laufe des Jahres 32 nVC ein tiefes freundschaftliches Band zu ihm und betrachtete ihn als einen der wenigen engen Freunde, auf deren Loyalität sie sich verlassen konnte.

    Diese Freundschaft wurde jedoch auf eine harte Probe gestellt, als Vizzals innerer Verfall voranschritt. Obwohl Derone ihr stets beistand, sogar nach dem verhängnisvollen Einsatz auf Rori und während der Ermittlungen auf Ord Fanthal, war er es am Ende auch, der ihr verlorenes Lichtschwert verwahrte, als sie den Orden verriet. Die Übergabe dieser Waffe im Regierungsgebäude von Trevi City markierte den schmerzhaften Höhepunkt einer Freundschaft.


    Padawan Cedric Ryder


    Als Padawan von Derone Shryne war Cedric Ryder ein fester Bestandteil des sozialen Konstruktes auf Trevi und der Gruppe um Vizzal, Derone, Sayouri. Obwohl die Bindung zwischen ihnen nicht die emotionale Tiefe erreichte wie jene zu seinem Meister oder Sayouri’ryu, spielte Cedric eine wichtige Rolle für ihr allgemeines Wohlbefinden und eine freundschaftliche Art.

    Seine unbefangene Art und die gelegentlichen Gespräche halfen Vizzal dabei, sich in der neuen Umgebung weniger wie eine Außenseiterin und mehr als Teil des Teams zu fühlen. Cedric war oft an ihrer Seite, sei es bei Aufgaben oder während der gefährlichen Missionen nach Rori und Ord Fanthal. In der angespannten Atmosphäre von Trevi IV wirkte seine Anwesenheit recht gut und bot Vizzal kleine Momente der Normalität inmitten ihres wachsenden inneren Konflikts.

    Jedi Ritterin Gin'ni


    Die Jedi Ritterin Gin'ni war nicht großartig an der Jagd um Vizzal beteiligt, jedoch ihr Padawan Krish Gajendra. Doch ihr Einfluss auf Vizzal hatte ebenso ein berechtigten Einfluss auf die ehemals gefallene Jedi. Während ihres Gefängnisaufenthaltes auf Tython, besuchte die Lethan häufig die Zelle der gefallen Jedi und unterhielt sich in gewissen Abständen immer wieder mit Vizzal. Sie wollte den Standpunkt der gefallen verstehen und wie es dazu kommen konnte, das sie der dunklen Seite verfiel. Auch wenn der Kontakt später abbrach, so hatten die Gespräche ein gewissen Faktor in der "Heilung" gespielt.


    Lord/Darth Ikanius


    Darth Ikanius ist der zentrale Antagnoist in Vizzals Leben und der Ursprung ihrer tiefsten Traumata. Ihre erste Begegnung auf Zeruus V legte den Grundstein für eine Besessenheit, die über Jahrzehnte hinweg andauern sollte. Vizzal wurde nicht zufällig für seine Experimente ausgewählt; Ikanius sah in ihrem unbändigen Temperament, ihrem Stolz und ihrem unterdrückten Zorn ein Potenzial, das er bei anderen Jedi nicht sah.


    Vizzal gehörte zu einer kleinen Gruppe gefangener Jedi, die Ikanius’ systematischen und grausamen Foltermethoden unterzogen wurden.

    Während die anderen Jedi unter dem Druck der körperlichen und mentalen Qualen starben oder wahnsinnig wurden, überlebte Vizzal als Einzige durch schiere Willenskraft ein Umstand, den Ikanius als Bestätigung ihrer „Würdigkeit“ ansah.

    Er betrachtete sie nicht als Gefangene, sondern als Rohmaterial, er wollte sie zu dem perfekten Werkzeug formen, das er bereits in ihr sah, und nutzte dabei den Tod ihres Meisters Giersen, um ihre Grundlage aus Vertrauen und Loyalität zu zertrümmern. Er lenkte ihren Zorn und ihren Hass auf Mel'reeldo, sogar mit starken Erfolg.


    Selbst Jahre nach ihrer Flucht und ihrer vermeintlichen Läuterung blieb Ikanius ein Schatten in ihrem Geist. Sein Wiederauftauchen und die Ereignisse auf Ession verdeutlichten, dass er sein Ziel nie aufgegeben hatte, die Vollendung seines einst begonnenen Werks.

    Dass Vizzal sich schließlich im Jahr 33 nVC dazu entschied, den Orden zu verraten und Ikanius allein entgegenzutreten in der arroganten Annahme, ihn von innen heraus täuschen zu können , war der finale Triumph seiner langfristigen Planung. Er hat sie dort, wo er sie immer haben wollte isoliert, korrumpiert und bereit, die letzte Schwelle zu überschreiten. Der Schatten des Lords ist nun länger als je zuvor, und sein Ziel, sie endgültig zu seiner Schülerin zu formen, scheint in greifbarer Nähe.



    Lichtschwerter:


    In laufe ihres Lebens, hatte sie so einige Lichtschwerter erbaut, verändert oder neu gestaltet. Eine Beschreibung war nicht nötig.




    Das erste erbaute sie nach dem selbigen Vorbild, welches sie damals in einer der ersten Missionen verloren hatte.




    1. Die Ursprünge

    • Entstehung: Dieses Schwert entwarf sie zu Beginn ihrer Zeit auf Breskil. Den zugehörigen Kristall erschuf sie während ihrer Zeremonie auf Krys'tala.
    • Symbolik: Es repräsentiert ihre ursprüngliche Identität als Jedi-Ritterin und ihre Ausbildung in der Enklave.


    2. Der Fall

    • Entstehung: Nach den traumatischen Ereignissen auf Zeruus V korrumpierte sie ihren ursprünglichen Kristall durch den Einfluss der dunklen Seite.
    • Symbolik: Die rote Klinge ist das äußere Zeichen ihrer Unterwerfung durch Lord Ikanius und ihres Falls zur dunklen Seite.


    3. Die Neufindung

    • Entstehung: Nach ihrer Rückkehr zum Licht fand sie einen neuen Kristall auf Aria, basierend auf einer persönlichen Vision.
    • Symbolik: Die violette Farbe steht für ihre rehabilitierte Seele, die nun sowohl Licht als auch die Erfahrung der Dunkelheit in sich trägt.




    4. Der Schatten

    • Entstehung: Hierbei handelt es sich um das verbesserte Modell ihres Aria-Schwertes.
    • Zustand: Obwohl es technisch überlegen ist, weist es deutliche dunkle Einflüsse auf, die ihre erneute Instabilität und den wachsenden Druck durch die Loyalisten widerspiegeln.



    5. Die "Befreiung"

    • Entstehung: Dieses Modell erbaute sie sich auf dem Flaggschiff von Ikanius. Sie nutze hierbei den vollen Einfluss der dunklen Seite.
    • Zustand: Einige Materialen des Lichtschwertes, entsprangen aus den Überresten des Lichtschwertes der Jedi Ritterin Mel'reeldo. Der und der eigene Kristall von Vizzal wurden korrumpiert und dort verbaut.



    Wichtige Ereignisse zusammengefasst:


    Hier werden die wichtigsten Dinge erwähnt, die Vizzal auf ihren Pfad beeinflussten oder die relevant für andere wurden.


    Visionen, über die Jahre hinweg wurde sie von vier intensiven Visionen heimgesucht.


    Die erste Vision: "Der brennende Hangar" 17 nVC


    Zeitpunkt: Während ihrer mehrwöchigen Genesungsphase in der medizinischen Station der Enklave auf Breskil, kurz nach dem zufügen ihrer schweren Splitterverletzungen am Torso.

    Während sie in den Koltotank und unter dem Einfluss von Schmerzmitteln lag, war Vizzals Verstand nicht am ruhen. In einem Zustand zwischen Fiebertraum und tiefer Meditation empfing sie eine brüchige, unklare Vision, die sie wie folgt beschrieb:


    Das zerberstende Metall: Sie sah die Sun of Genture, doch nicht als das Flaggschiff, das sie kannte. Sie sah es, wie es von unsichtbaren Fängen aus dem Hyperraum gerissen wurde. Das Bild war verzerrt, als würde man durch gebrochenes Glas blicken.


    Die rote Barriere: Inmitten von Rauch und dem Geruch von verbranntem Metallen sah sie eine Gestalt Mel'reeldo deren Gesicht von Verzweiflung gezeichnet war. Eine pulsierende, rote leuchtende Energiesperre schob sich zwischen sie beide. Vizzal fühlte in der Vision eine lähmende Kälte, sie versuchte zu rennen, doch ihre Beine fühlten sich wie Durastahl an (ein Echo ihrer tatsächlichen Verletzungen).


    Der Schatten im Hintergrund: Hinter der Energiesperre, in der Dunkelheit des Hangars, formte sich für den Bruchteil einer Sekunde eine Silhouette. Es war noch kein klares Gesicht, aber die Präsenz war schwer, bösartig und hungrig. Es war das erste Mal, dass sie die energetische Signatur von dem spürte, was später als Darth Ikanius in ihr Leben treten sollte.


    Diese Vision wurde jedoch nicht großartig weiter thematisiert, zumal abgetan als "Traum" welchen sie erlitten hatte, durch die Mischung aus ihren Schmerzen und den Schmerzmitteln.


    Vision Zwei: Der Schatten über Tepasi (28–30 nVC)


    Während ihrer Zeit im Gefängnis auf Tython erlebte Vizzal eine ihrer bedeutendsten und zugleich am wenigsten beachteten Visionen. Inmitten ihrer psychischen Instabilität und dem mühsamen Prozess, den Einfluss der dunklen Seite abzustreifen, empfing sie eine Warnung, die weit über ihr persönliches Schicksal hinausging.


    Der Inhalt der Vision


    Vizzal sah eine heraufziehende Dunkelheit, die sie als weitaus schlimmer beschrieb als ihre eigene Verderbnis. Im Zentrum stand der Planet Tepasi:


    Die Unausweichlichkeit: Sie beschrieb Tepasi als bereits gefallen, auch wenn dies für das bloße Auge noch nicht sichtbar war.


    Das Marionettenspiel: Vizzal quälte die Frage, ob sie selbst nur ein Bauer in einem größeren Spiel gewesen war, um den Boden für diese Katastrophe zu bereiten.


    Das Zitat: Ihre Worte waren düster: "Ein dunkler Schatten zieht sich über Tepasi zusammen, etwas wird kommen. Ihr könnt es nicht mehr verhindern."


    Fehlende Wahrnehmung: Da Vizzal zu diesem Zeitpunkt unter extremer psychischer Instabilität und dem Trauma von Zeruss V litt, wurde die Vision von ihren Freunden und dem Orden nicht als prophetisch ernst genommen, sondern vermutlich als Teil ihrer emotionalen Ausbrüche gewertet.


    Vision Drei: Der Schatten des Thronsaals 32 nVC


    Diese Vision war kein gut Blick in die Zukunft, sondern ein brutaler Einblick in das, was aus ihr werden könnte. Eigentlich suchte Vizzal nach Führung für ihren neuen Kristall, doch stattdessen wurde sie in eine albtraumhafte Szene geworfen.


    Die Konfrontation: Sie fand sich in einem Fremden Thronsaal mit Cedric wieder, der deutlich gealtert war.


    Die Anklage: Ein älterer Cedric beschuldigte sie des Verrats. Er warf ihr vor, alles verraten zu haben, wofür sie einst stand, und gab ihr die Schuld am Tod von Derone.


    Das dunkle Resultat: Die Vision endete gewaltsam mit dem Tod von Cedric durch ihre Hand. Eine dunkel verhüllte Gestalt, ein klares Echo vom vermutlichen Lord Ikanius, stand im Raum und gratulierte ihr zu diesem grausamen „Sieg“.


    Auswirkung: Diese Vision riss Vizzal in einen tiefen Abgrund. Die Angst, dass ihr Weg unweigerlich in diese Dunkelheit führen würde, quälte sie über Monate hinweg und schwächte ihr mühsam aufgebautes Vertrauen in die helle Seite massiv.


    Vision Vier: Das Echo von Breskil 32 nVC


    Kurz darauf, immer noch auf Aria, erhielt Vizzal eine Art Gegengewicht zu dem Horror des Thronsaals. Diese Vision war ruhiger, aber nicht weniger bedeutungsvoll.


    Die Rückkehr des Mentors: Ihr verstorbener Meister Giersen erschien ihr.


    Aufarbeitung der Vergangenheit: In dieser Vision durchlebten sie gemeinsam Momente aus ihrer Zeit auf Breskil und die Tage der Ausbildung. Es war ein letzter Versuch ihres Meisters, sie an die Werte der Jedi und die Reinheit ihrer Anfänge zu erinnern.


    Die Warnung: Trotz der nostalgischen Wärme war die Botschaft klar: Giersen warnte sie eindringlich vor der heraufziehenden Dunkelheit und der Gefahr, die Kontrolle über ihr eigenes Schicksal zu verlieren.