Biografische Daten
| Herkunft | Shili, unbekanntes Dorf |
| Alter | 28 |
| Sprachen | Basic, Huttese |
| Eltern | Ayoka Shen (Mutter), Wu Shen (Vater) |
| Geschwister | zwei Brüder, eine Schwester |
| Zugehörigkeit | Galaktische Republik, Jedi Orden |
| Größe | 1,87m/ 2,13m |
| Gewicht | 80 kg |
Jedi Orden Daten
| Rang | Jedi-Ritter |
| Eintritt in den Orden | 9 NVC |
| Ordensenklave als Jüngling | Polarakademie Telos |
| Jünglingsclan | Convor-Clan |
| Padawanprüfung | 17 NVC |
| Meister als Padawan | Zelada Tol (Cosianer) |
| Ordensenklave als Padawan | Polarakademie Telos |
| Ordensenklaven als Ritter | Telos (bis 30 NVC), Coruscant (seit 30 NVC) |
| Padawan | Naarla Raarli (seit 31 NVC) |
| Spezialisierung | Jedi-Forscher, Zoologe |
Weitere Daten
Äußere Erscheinung:
Baihu ist ein groß gewachsener, junger Togruta, von schlanker Statur, orangeroter Hautfarbe und weißem pfeilartigem Muster oberhalb der Stirn, einem weißen Dreiecksmuster am Kinn und zwei zum Mund zulaufenden weiteren Streifen. Während die blau-weiß-zackenartig gestreiften Montrals eher durchschnittlich groß sind, fallen seine Lekku vergleichsweise kurz aus.
Was die Kleidung betrifft, so bevorzugt er, anders als in seiner Spezies eigentlich üblich, eher schlichte, unauffällige, für Expeditionen pragmatische Kleidung, mit der er erst dann unbedingt für einen Jedi gehalten wird, wenn man sein Lichtschwert sieht. In kalten Regionen trägt er vor allem einen lang herabfallenden mit Wolle gefütterten Ledermantel. Zu besonderen öffentlichen Anlässen wiederum, achtet er auf eher auffällige, repräsentative Kleidung.
Verhalten:
Der junge Jedi-Ritter strahlt generell Ruhe und Harmonie aus.
Er ist ein sehr empathischer Jedi, der sich vor allem in Gruppen am Wohlsten fühlt. Durch seine ruhige Ausstrahlung und sein vorhandenes Mitgefühl gelingt es ihm oft unbewusst, unruhige Geister – ganz egal, was Ursache der Unruhe ist – zu beruhigen. Dies verschafft ihm eine fast schon natürliche Autorität.
Auch wenn seine Ausbildung zunächst sehr vielseitig angelegt gewesen und der junge Jedi für sich entschieden hat, den Weg eines Friedenshüters einschlagen zu wollen, lässt ihn das Interesse am Studium der Tiere sowie der Zähmung derselben nicht los, sodass er sich letztendlich mehr und mehr zu einem Forscher, einen Zoologen und Tierschützer entwickelte. Ist er nicht auf einer Mission unterwegs widmet er sich deshalb vor allem auch diesem Bereich.
Stärken:
- Wildtierzähmung
- Macht-Empathie
- pragmatische Vorgehens- und Arbeitsweise (bei gleichzeitiger Abneigung gegenüber Dogmatismus und blinder Gefolgschaft)
- sorgfältig und ist jederzeit bereit, sich für Ordensbrüder und Schwestern sowie für jene, die er zu schützen geschworen hat, zu opfern
Schwächen:
- Sein unbedingter Drang, Spezies zu retten und zu schützen, führt dazu, dass er die Gefahren nicht sieht oder sehen will, die mit dem Erreichen des Ziels verbunden sein können.
- hat die Neigung zum Schwarz-Weiß-Denken, oder auch: Ganz oder gar nicht, Alles oder Nichts
- pragmatische Vorgehensweise: Er tut, was aus seiner Sicht am Sinnvollsten oder Notwendigsten ist, was zu Konflikten mit dem Jedi-Rat führen kann, oder durchaus Fragen hinsichtlich des Befolgens des Jedi-Kodexes aufwerfen könnte.
Timeline
5 NVC: Der junge Togruta wird in einem kleinen Dorf an einem Waldrand im Bergland von Shili geboren. Er ist das zweite Kind der Familie. Die Eltern leben von der Jagd und gehen dem üblichen Lebensalltag nach. Bereits während der ersten Lebensjahre beginnt der Junge jedoch, hin und wieder unbewusst die Macht zu nutzen.
9 NVC: Als Jedi-Ritterin Lenea sich im Rahmen einer Forschungsmission auf Shili aufhielt, entdeckte sie die Machtsensitivität in dem Jungen Baihu. Der Meisterin fiel auf, dass der Junge einen kleinen Stein zum Schweben brachte und dies stolz seinen Eltern und seiner älteren Schwester zeigen wollte. Lenea lehrte und forschte zu dieser Zeit der Polarakademie Telos und brachte Baihu schließlich noch im selben Jahr dorthin. Aufgrund der Abgeschiedenheit und der versteckten Lage der Akademie entwickelte sich ein ganz eigener Gruppenzusammenhalt unter den Jünglingen, die dort lehrten. Eine Sache, die für Baihu sehr vorteilhaft war, schließlich sind Togruta allgemein ausgesprochen gruppenbezogen und finden nichts Schrecklicher, als Einsamkeit.
17-23 NVC: Der Junge besteht die Prüfungen zum Padawan. Ein Cosianer, Meister Zelada Tol, wählt ihn schließlich aufgrund seiner insgesamt ruhigen, ausgeglichenen und aufgeschlossenen Art zum Padawan. Tol vertrat die Auffassung, dass Ruhe und Gelassenheit, überlegtes Handeln besser zum Ziel führen würden, als überstürztes Handeln. Diese Einstellung gab der alte, erfahrene Cosianer dem jungen Togruta, der trotz seines allgemein ruhigen Auftretens gerade im Kampftraining zu unüberlegten Entscheidungen neigte, weiter. Zudem lehrte er seinem Schüler, sehr genau zu beobachten, alle möglichen Informationen aufzunehmen und vor allem seine natürliche Gabe als Togruta, die räumliche Denkfähigkeit, effektiv zu nutzen.
Zelada Tol setzte zudem auf eine möglichst allumfassende Ausbildung seines Schülers, beobachtete diesen genau und versuchte, das Beste aus den Fähigkeiten, die Baihu Shen mitbrachte, herauszuholen. Zunächst begannen sie zusammen mit dem Jedi-Erkundungs-Corps verschiedene Welten zu bereisen, für eine gewisse Zeit besuchten Beide auch Praxeums-Schiffe für das allumfassende Studium. Während dieser Reisen stellte Meister Tol fest, dass sein Schüler eine besondere Bindung und Zuneigung zu Tieren aufbauen kann. So beobachteten Meister und Schüler während einer Erkundungsmission auf Hoth, dass einige Piraten des Weißen Schlunds Jagd auf ein Rudel Weißfangs machte. Der junge Baihu vergaß aufgrund seiner starken Zuneigung und Liebe zu Tieren jede Zurückhaltung, zückte sein Lichtschwert und begann, die Piraten herauszufordern. Meister Tol musste eingreifen. Am Ende des Kampfes war Baihu durch die zahlreichen Blasterschüsse verletzt, der Großteil des Weißfang-Rudels von den Piraten ermordet. Lediglich ein kleiner Welpe hatte es geschafft, sich so zu verstecken, dass er überlebte. Wenngleich der Cosianer seinen Schüler dafür tadelte und er mehrere auf der Akademie für die nächste Zeit intensiv über sein Vergehen zu meditieren und einen Meditationsbericht zu verfassen hatte, so konnte Meister Tol und erst Recht nicht Baihu, den Welpen dem sicheren Tod überlassen, weshalb die Beiden schließlich mit dem kleinen Weißfang-Welpen zur Polarakademie zurück kehrten.
Die Reisen mit den Praxeums-Schiffen fanden jedoch mit dem Einfall des Zakuul-Imperiums ein jähes Ende. Meister und Schüler mussten sich nun komplett auf die Telos-Akademie zurückzuziehen. Meister Tol legte nun den Ausbildungsschwerpunkt darauf, seinen Schüler so gut es geht, dahingehend auszubilden, dass dieser andere Individuen so gut es geht, schützt. Im Kampfstil legte Meister Tol daher den Fokus vor allem auf den Soresu-Stil.
Zudem nutzte Baihu die Möglichkeit, den Welpen aufzuziehen, zu zähmen und bei der Tierzähmung bewusst die Macht mit einzusetzen. Da im Rahmen des Renaturierungsprojekts von Telos inzwischen zahlreiche verschiedene andere Tierarten heimisch geworden sind, die aus Dxun kommend angesiedelt wurden, zog Meister Tol mit seinem Schüler immer wieder in die erneut erblühende Landschaft, um dort die Tierzähmung und Wesensmerkmale anderer Arten zu studieren. In diesem Zusammenhang arbeiteten Baihu und sein Meister Tol eng mit der "Intergalaktischen Zoologischen Gesellschaft" zusammen.
23 NVC: Baihus Fortschritte in der Erforschung von Tieren werden aufgrund des Aufbaus der Galaktischen Allianz unterbrochen. Meister Tol erklärt sich bereit, den Aufbau der Allianz gegen das Zakuul-Imperium aktiv zu unterstützen. So inflitriert er gemeinsam mit seinem Padawan ein Gefängnis, um dort ehemalige Balmorranische Widerstandskämpfer zu befreien und diese dann zur Allianz zu überführen. Zudem führen weitere Missionen die Beiden auf zahlreiche verschiedene Welten, um dort Stellungen des Ewigen Imperiums zu sabotieren. Auch in den folgenden zwei Jahren geben Meister und Schüler immer wieder verschiedenen Gruppen der Republik, aber auch jenen des Allianzkommandanten Rückendeckung und Schutz bei verschiedenen Operationen im Kampf gegen das Ewige Imperium.
25 NVC: Die Polarakademie erhält einen Notruf vom benachbarten Mirial-System. Thalassianische Sklavenhändler hätten ein Schiff überfallen, entführt und alle Anwesenden an Bord versklavt. Die Polarakademie entsendet den Cosianer-Jedi und seinen Schüler, das Schiff zurückzuholen und die Sklaven zu befreien. Die Grausamkeit, mit der die Thalassianer die Mirialaner verklavten und misshandelten, entsetzt den Padawan so sehr, dass er es für richtig erachtet, nicht, wie vorgesehen, die Thalassianer gefangen zu nehmen und vor ein Gericht auf Mirial zu bringen. Er setzt sich zum Ziel, jeden Thalassianer, dem er auf dem Schiff begegnet, zu töten. Am Ende der Mission muss sich der Padawan vor dem Rat der Polarakademie und seinem Meister erklären, warum er die Anweisung, sie vor Gericht zu stellen, missachtete. Seine Erklärung überzeugte den Rat jedoch nicht, vielmehr bemängelten sie, dass er sich von seinen Gefühlen hat leiten lassen. Der Rat verbietet Baihu für anderthalb Jahre, an Missionen außerhalb von Telos teilzunehmen und versetzt ihn in die Agricorps-Abteilung auf Telos. Zudem erteilt Meister Tol seinem Schüler seinerseits eine Strafe: Baihu wird zwar von dem Moment an, ab dem er bereit sein sollte, seine Ritter-Prüfungen abzulegen, auch ablegen können. Die Ernennung zum Jedi-Ritter darf jedoch frühestens ein Jahr nach den abgelegten Prüfungen erfolgen. Sollte Baihu in diesem Jahr weiterhin eindeutig gegen die Anweisungen des Rates oder gar den Jedi-Kodex verstoßen, drohen der Rat und Meister Tol dem Padawan mit einem Ausschluss aus dem Orden.
26-27: Während seiner Strafabordnung zur Abteilung der Gruppe des Jedi-Agricorps widmet sich Baihu zugleich weiterhin der Beobachtung und dem Studium von Tieren. Sein Fokus liegt hierbei jedoch eher auf den kleineren Tieren, die sich vorwiegend unter der Erde oder in kleinen Baumlöchern verstecken. Er studiert hier insbesondere die Wahrnehmung und Beeinflussung dieser Kleintiere.
Ende 28 NVC: Das Imperium versucht im Rahmen mehrerer kleinerer Militärmanöver die Grenze zum mirialanischen Raum zu ihrem Gunsten zu verschieben und zu erweitern. Die Mirialaner reagieren schnell und bitten erneut Jedi um ihre Hilfe.
Meister Tol und sein Schüler werden in die Grenzregion entsandt, um imperiale Stellungen, die auf Asteroiden und Kleinplaneten errichtet worden sind, ausfindig zu machen und zu sabotieren. Allerdings wird Baihu hierbei von einer versteckten Überwachungskamera, die er nicht sehen konnte, erwischt, die imperialen Truppen wurden alarmiert. Zwar gelingt es ihm zunächst, den imperialen Truppen standzuhalten, allerdings taucht einige Zeit später ein Sith auf, dem er sich geschlagen geben muss. Der Sith wiederum tötete den jungen Jedi nicht, sondern ließ ihn gefangen nehmen, in der Hoffnung, der Meister würde seinen Schüler kommen und versuchen, zu befreien. Um jenen Meister im Vorfeld schwächen zu können, setzte der arrogante und überhebliche Sith-Lord auf brutale und schmerzhafte Foltermethoden, die vor allem den Geist angriffen. Da er in dem Jedi-Padawan einen sehr starken Kämpfer erkannte, versuchte er, Baihu durch die Folter zu brechen, in der Hoffnung, ihn auf diese Weise anschließend für das Imperium gewinnen zu können. Den herannahenden Jedi-Meister könnte wiederum der Sith-Lord selbst erledigen, während sich seine Bediensteten weiterhin darum bemühten, Baihus Verstand zu brechen. Tatsächlich tauchte Meister Tol auch auf, allerdings unterschätzte jener Sith-Lord den scheinbar uralten Cosianer, der sich fast im Schneckentempo zu nähern schien. Meister Tol war ein herausragender Makashi- und Soresu- Meister, der mit ausgesprochen präzisen Schlägen, Ruhe und Bedacht vorging. Dass Tol sich schrittweise der aufgestellten Falle zu nähern schien, störte den überheblichen Sith-Lord wenig, schließlich schien der Cosianer so alt zu sein, dass es nur wenige aggressive Attacken bedürfte, um diesen Meister niederzustrecken. Tatsächlich lief das Duell jedoch ganz anders, als erwartet ab. Aufgrund dessen, dass der Sith den Cosianer hoffnungslos unterschätzte, streckte dieser schließlich den Sith nieder und befreite Baihu.
Die extreme Folter sowie die Tatsache, dass der Sith-Lord mit allen Mitteln versuchte, Baihu zu brechen, es ihm jedoch nicht gelang, wurde vom Jedi-Orden als Prüfung des Fleisches und als Prüfung des Schmerzes anerkannt.
Die Folter durch den Sith hat ihn jedoch nicht nur im Widerstand gegen die dunkle Seite gestärkt, vielmehr nährte es auch seine Ablehnung gegenüber Erscheinungen der dunklen Seite, wozu er auch Sklaverei und Folter im Allgemeinen zählte, ganz gleich, ob sie durch einen Sith oder nicht-Machtsensitiven ausgeübt worden ist.
Die Ereignisse haben Meister Tol gezeigt, dass Baihu bereit ist, die Prüfungen zum Jedi-Ritter abzulegen. Er besteht noch vor Ablauf des Jahres die fehlenden Prüfungen. Aufgrund der Strafe wird seine Ernennung zum Ritter jedoch erst ein Jahr später erfolgen.
29 NVC: Baihu Shen wird in den Rang eines Jedi-Ritters erhoben. Nach der Ernennung zum Jedi-Ritter schließt er sich dem Erkundungs-Corps an, um weiterhin die Welten der Grenzregionen zum Wilden Raum sowie unbekannte Welten des Wilden Raumes zu erkunden, neue Spezies zu entdecken, ihr Verhalten zu erforschen und spezialisiert sich weiterhin auf die Wildtierzähmung.
30 NVC: Der junge Ritter erfährt davon, dass im Herzen der Republik, auf Coruscant eine Jedi-Akademie aufgebaut wird. Er beschließt, sich dorthin versetzen zu lassen, um auf dieser Weise der Aufgabe nachgehen zu können, der er sich von nun an verstärkt widmen möchte.
Von Coruscant ausgehend, bereist Baihu Shen weiterhin in Zusammenarbeit mit dem Jedi-Erkundungskorps verschiedene Gegenden der Galaxis und widmet sich schwerpunktmäßig weiterhin der Tierforschung, wobei er unabhängig davon Meisterin Onarr während einer Mission begleitete und bei einer Befreiungsaktion gefangener Cathar half. Zudem setzt sich Shen mit der Frage auseinander, inwieweit von der dunklen Seite der Macht korrumpierte Kreaturen wieder geheilt werden könnten, oder sogar von der dunklen Seite der Macht erschaffene Kreaturen eventuell zur hellen Seite bekehrt werden könnten, selbst wenn diese ursprünglich ein Produkt der Dunklen Seite selbst darstellen.
31 NVC: Baihu kehrt nach einer längeren Forschungsreise aus der Grenzregion zum Wilden Raum zurück und verweilt für eine gewisse Zeit in der Enklave, um die gesammelten Daten auszuwerten, zu katalogisieren und vor allem sein Wissen den Jünglingen und Padawanen im Unterricht weiter zu geben. Während zahlreicher Unterrichtsstunden viel ihm die Anwärterin Naarla Raarli aufgrund ihrer Neugier und ihres Forscherdranges auf. Er nahm die Anwärterin schließlich zu mehreren Missionen mit, zuletzt auf der bislang vom Jedi-Orden noch recht unerforschten Piratenwelt Zephyna-IV, die zur Zeit einen politischen Transformationsprozess durchläuft. Während dieser Mission stießen der Jedi-Ritter und die Anwärterin nicht nur auf Kreaturen der Dunklen Seite, die die Sith während ihrer Angriffe zurückgelassen hatten, sondern auch auf eine verborgene Kristallhöhle sowie Relikte einer bislang unbekannten Machtkultur. Nachdem Naarla in dieser Höhle den Lichtschwertkristall fand und sich zwischen Baihu und der 14-jährigen Togruta immer mehr ein Machtband durch das ohnehin schon beginnende Lehrer-Schüler-Verhältnis zu entwickeln kann, nahm er die junge Togruta schließlich als seine Schülerin an.