Expedition zum schwarzen Zwergstern

  • Bericht über eine Expedition zu einem schwarzen Zwergstern im Anoat-Sektor
    Expeditionsbericht zu einer astronomischen Anomalie in der Nähe des Ivax-Nebels


    Teilnehmer: Sith Shakka Sivron, Leitung und Auswertung, Sith Sennyra Aikanaro, Pilot, Akolythin Phehra Slider, Sensoren und Sondensteuerung, und als Abgesandter von Lord Zevas der Droide DX-AT, Schirmüberwachung


    Hintergrund:

    Beobachtungsdaten und Berichte deuten darauf hin, dass sich in dieser Region eine astronomische Anomalität befinden könnte, ein schwarzer Zwerg.

    Ein weißer Zwerg ist das Endstation der Entwicklung von Sternen geringerer Masse, letztlich der Kern mit unter den gegebenen Bedingungen nicht mehr weiter fusionierbarer „Sternasche“. Die Zeitspanne, bis ein weißer Zwerg durch natürliche Prozesse so weit abkühlt, dass er keine Strahlung mehr aussendet, überschreitet allerdings die bisherige Lebensdauer des Universums um das mehrfache.

    Zur Verifizierung möglicher Hypothesen zur Entstehung des Phänomens wurde im Rahmen eines Erprobungsfluges von Lord Zevas Terminus „Darth Marrs Revenge“ mit der dafür modifizierte Fury von Sith Sivron ein Erkundungsflug unternommen.


    12027-anoat-sektor

    Expeditionsverlauf:

    Der Hyperraum-Austritt im betreffenden System wurde zur Sicherheit in relativ großem Abstand vom Zentralobjekt vorgenommen. Dies erwies sich als sinnvolle Vorsichtsmaßnahme, da das Objekt von einem grünlich strahlenden Nebel umgeben war. Analysen ergaben Sauerstoff, Stickstoff, Kohlenstoff, Wasserstoff und Helium, wobei die Farbe vor allem durch ionisiertem Sauerstoff hervorgerufen wurde. Anzunehmen war daher, dass die atomare Fusionsreaktion bis zum Sauerstoff geführt werden könnte. Was auf eine eigentlich höhere Masse des Ausgangssterns schließen lässt.

    Jedenfalls wurde diese Ionisierung durch radioaktive Elemente hervorgerufen, die aus bisher noch nicht bekannten Gründen dort reichlich vorhanden waren.

    Daher wurden vor dem Eindringen in den Nebel die Schilde aktiviert, die Sensoren auf höchste Leistung gestellt und sehr behutsam navigiert. Der Nebel erwies sich als massives Navigationshindernis, die Werte der Sensoren waren teilweise widersprüchlich, teilweise die Reichweite stark eingeschränkt. Zunehmend wurden auch die Einflüsse des schwarzen Zwergs durch die starken, teilweise gegeneinander wirkenden Gravitations- und Magnetfelder störend, die ständige Aufmerksamkeit erforderten..

    Schließlich konnte bereits in recht großer Nähe zum Zentralobjekt eine Zone deutlich geringerer Nebeldichte festgestellt werden. Von dieser aus als eine Art sicherer Basis wurden einige Sonden in den das Zentralobjekt umgebenden Nebelbereich gesteuert. Trotz der hier noch in stärkerem Maß vorhanden Sensor-Störungen durch das Nebelmedium konnten überraschenderweise einige feste Objekte innerhalb des Nebels detektiert werden. Bei Annäherung bis zur visuellen Erfassbarkeit erwiesen sich die Objekte als Trümmer einer sehr großen wohl ursprünglich annähernd kugelförmigen Raumstation. Eine vorläufige Altersbestimmung ergab ein Alter von etwa 25 000 Jahren. Damit ist das Artefakt wahrscheinlich als zum unendlichen Reich gehörig einzuordnen.

    Als Arbeitshypothese wurde angenommen, dass die Aufgabe dieser Station war, Energie und Materie vom zentralen Gestirn anzuziehen und sie für verschiedenste Zwecke zu nutzen. Sith Sivron zog eine Parallele zum Sonnenauslöscher von Darth Mehkis.

    Ein größeres Trümmerstück zog dann aufgrund anomaler Messwerte die besondere Aufmerksamkeit auf sich. Es erwies sich, dass es eine viel höhere Masse besaß, als es angesichts der Größe anzunehmen war.

    Daraus ergab sich eine erste Hypothese über die Ursache des Phänomens. Nämlich eine von irgendeiner Fehlfunktion oder Fehlberechnung ausgelöste katastrophale Kettenreaktion, durch die statt normaler Sternmaterie komprimierte und extrem heiße Materie aus der Kernzone angezapft wurde. Dadurch entstand eine anomale Massekonzentration in der entsprechenden Sektion der Station. Möglicherweise wurde dadurch die normale Fusionsreaktion des Sterns gestört und eine Supernova-ähnliche Reaktion ausgelöst, die zur Zerstörung des Sterns führte. Da noch Reste der Station erhalten sind, ist von Schutzmechanismen derselben auszugehen. Da die Energiequelle der Station der grade explodierende Stern war, hat diese möglicherweise zum Aufrechterhalten der Schutzschirme gegen die Gewalt eines explodierenden Sterns dem Kern so viel Energie abgezogen, dass dieser stark abgekühlt und so zu einem schwarzen Zwerg wurde.

    Eine grobe Bahnbestimmung der Umlaufbahn der erfassten Trümmer zeigte zum einen, dass diese wohl ursprünglich in der Zone lokalisiert war, in der sich jetzt das Forschungsschiff aufhielt, aber im Lauf der Zeit die Bahnen immer enger wurden und diese sich dem Kern annäherten. Grade bei dem überschweren Trümmerobjekt wurden daraufhin Bedenken laut, dass dieses jederzeit auf das Zentralobjekt stürzen und eine fatale Fusion der restlichen Sternmaterie auslösen konnte, kurz eine Nova. Daraufhin wurde der schnelle Rückzug nach Aussetzen zusätzlicher Messsonden beschlossen.

    Nachfolgende Berechnungen ergaben eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass der schwarze Zwerg relativ nahe an der Massegrenze liegt, jenseits dessen der Entartungsdruck den Gravitationsdruck nicht mehr kompensieren kann. Der Absturz des überschweren Objektes aus seiner bereits gefährlich instabilen Bahn könnte diesen über diese Grenze bringen, was eine fatale Supernova-Explosion des Typs A zur Folge hätte. Mit der Zerstörung eines Bereichs von mehreren Lichtjahren und massiven Störungen der Hyperraumrouten des Bereichs. Von daher wird von weiteren Annäherungen dringend abgeraten.



    &size=large


    Hertzsprung-Russell-Diagramm


    OOC:
    Basiert auf:
    "The Ring" und Schwarzer Zwergstern. Leider habe ich keiner weiteren Informationen, was sich die Autoren von Wizards of the Coast dazu ausgedacht haben, aber die kosmologische Unmöglichkeit eines solchen Objekts hat mich iwi nicht los gelassen.

Teilen