Befreiung durch eine Verräterin

Was bisher geschah...


Rebellen auf dem Vormarsch! Dank der Unterstützung der Jedi ist es den Rebellen gelungen, auf Trevi-City vorzumarschieren. Wochen zuvor rückten die Rebellen der UFT Schritt für Schritt entlang der Küstenlinie in die Hauptstadtregion vor. Padawan Horus Aljanah flog gemeinsam mit Jedi-Ritter Nate Cole mit jeweils einer Jägerstaffel mehrere Luftangriffe. Doch auch die Jedi mussten gleich zwei Rückschläge hin nehmen: Die sich in Rehabilitierung befindliche Jedi Vizzal'talik hat sich vom Weg der hellen Seite abgewandt und ist fortan auf der Flucht. Die Loyalisten fokussierten sich bei der Offensive in Horus' Staffel komplett auf den jungen Mirialaner, sodass dieser schließlich keine Chance gegen seine Angreifer hatte und abstürzte.



Die Loyalisten haben sich gut vorbereitet. Horus kommt nicht ohne Weiteres aus der Zelle heraus. Sie haben vom ersten Vorfall damals in Caverna gelernt. Der Padawan sitzt im Schneidersitz, meditiert. Es wirkt fast schon so, als sei er komplett gelassen. Gut möglich, dass er es sogar ist. Schließlich kann es für ihn nur zwei Szenarien geben: Entweder wird Trevi-City befreit und damit auch das Gefängnis, in dem er sitzt, gestürmt. Oder aber er wird als Geisel irgendwohin verschleppt. So oder so werden sie ihn nicht töten wollen, schließlich könnten die Loyalisten darauf setzen, dass die Suche und Befreiung des Jedi-Padawans weitere Ressourcen der Jedi vom Befreiungskampf abzieht. Vizzals Fall zur dunklen Seite - ebenfalls ein Geschenk für die Pro-Imperialen.


So entspannt und gelassen er auch nach außen hin wirken mag, so ist er im Inneren hoch konzentriert. Seine Sinne sind weit in der Macht ausgestreckt, dem Padawan entgeht nur wirklich wenig, was in seiner Umgebung geschieht. Vor seinen geschlossenen Augen huschen in kurzer Abfolge Bilder vorüber, Bilder die vermutlich eher Eindrücke sind, die er durch die Macht aus den Nebenräumen erfasst. "Wir müssen ein Exempel statuieren. Die Terroristen fühlen sich zu sicher." - "Die Terroristen sind durch beide Piloten zu stark. Einer weniger schwächt sie schon. Es werden nicht nur die Jedi versuchen, ihn befreien zu wollen. Wir sollten ihn töten." - "Öffentlich! Alle sollen sehen, wie er stirbt, das Imperium soll sehen, wozu wir fähig sind, dass wir seine Unterstützung nicht nötig haben!" - "Das wird das Imperium überzeugen, uns in ihre Reihen aufzunehmen." Es wirkt so, als sei man sich sicher. Sehr sicher sogar. "Dann würde er als Märtyrer sterben", hört der Padawan schließlich als Einwand. Berechtigt, wie er findet. "Schon. Aber die Terroristen haben dann einen ihrer besten Piloten verloren, den Alten kriegen wir auch noch runter. Und wir haben die Seuche auf unserer Seite. Mit dieser Waffe können wir jeden unserer Feinde innerhalb weniger Wochen töten. Und die Jedi? Sie werden verzweifelt versuchen, die Seuche zu bekämpfen. Und während sie damit beschäftigt sind, die Leute zu heilen, holen wir uns unser Land zurück!"

Ein kurzes Lächeln huschte über das Gesicht des Mirialaners, obwohl es in seiner Situation keinen Grund dafür geben sollte.


Doch Horus vertraut der Macht, er vertraut darauf, dass alles sich schon so wenden wird, wie die Macht es vorher gesehen hat. Als die Wache, die vor der Zelle des Padawans patrouilliert, kurz einen Blick in die Zelle wirft, bleibt er stehen. Sein Gesicht hat sich mitten in der Meditation merkwürdig konzentriert verzerrt. “Jedi, was hast…” - viel weiter kam die Wache nicht. Sie griff verzweifelt an ihren eigenen Hals, röchelte und sank schließlich reglos zu Boden. Horus öffnete die Augen, verharrte in seiner Haltung und wartete ab. Eine Wendung, mit der der Padawan nicht gerechnet hatte. Vor der Tür taucht eine vermummte Gestalt auf. Der Mirialaner kann gerade so noch die Grüne Haut unter den Augenschlitzen erkennen, ihre Präsenz in der Macht, wenn auch eindeutig verdunkelt, verrät ihre Identität. Die Kleidung fällt sehr weit ab, die Kapuze so geschnitten und so groß, dass die Lekku problemlos verborgen bleiben.


Horus steht auf, blickt zur Tür, wartet ab. Es erfolgt ein Klicken, ein Zischen und die Gefängnistür öffnet sich. Ein weiteres Klicken. Die Betäubungsfesseln lösen sich. Die vermummte Gestalt, selbst mit einem Lichtschwert ausgerüstet, wirft ihm sein eigenes Schwert zu. “Links ist der Weg frei”, sagt sie nur. Der Mirialaner fängt sein Schwert auf und ist sprachlos. “Warum?”, fragte er verwirrt. “Weil es das Richtige ist. Geh jetzt, du hast wenig Zeit. Sie brauchen dich.” Noch ehe Horus reagieren konnte, verschwand die Twi’lek mit einem Machtsprint…


Die Geschichte ereignete sich wenige Wochen vor Vizzal'taliks endgültigem Fall und ihrer endgültigen Unterwerfung unter Darth Ikanius und war Teil der Geschichte bzw. des Plots um die Befreiung von Trevi-City.

Kommentare 1

  • Tatsächlich ist diese Geschichte inzwischen schon zwei Monate alt... Allerdings fehlte irgendwie immer die Zeit oder die Gelegenheit, sie zu veröffentlichen...

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